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Geburtstag

Happy birthday, MichelsChor!

Peter PankninMomentaufnahme bei einem der großen Gospelkonzerte. Vorne: Matthias Ernst und Andrea Dippon-Meyer.

Der Reichelsheimer Projektchor besteht seit 20 Jahren. Und nicht nur das: Auch der Chorleiter feierte im Juni einen runden Geburtstag. Dazu gibt es ein Dankeschön-Schreiben in Reimform und ein abgespecktes Konzert im Gottesdienst am kommenden Sonntag.

„Du lieber treuer MichelsChor, manchmal im Leben kommt es vor, dass ein Jubilar dem Andern gratuliert, so wie es gerade hier passiert.“ Mit diesen Zeilen beginnt ein Brief, den Dekanatskantor und Chorleiter Matthias Ernst dieser Tage zusammen mit einer Foto-Collage an 106 Sängerinnen, Sänger und mit dem MichelsChor Verbundene verschickt hat. Gleich zwei runde Geburtstage gab und gibt es im Juni zu feiern: den 50. von Chorleiter Matthias Ernst und den 20. vom MichelsChor.

Das Schreiben ist ein Dankeschön für die Glückwünsche und das Überraschungsständchen, das Chormitglieder dem Chorleiter coronagemäß und auf Abstand zum Geburtstag gemacht haben und ein Glückwunsch an das langjährige Bestehen des MichelsChors. „Doch nun zu euch, ihr lieben Leut, die ihr am Singen euch erfreut: So oft schon haben wir geprobt, ich hab getadelt und gelobt, es wurde besser peu à peu, Soprane stiegen in die Höh, auch Alt und Bass und auch Tenor, brachten wunderbare Melodien hervor.“

Der Name weist auf die Kirchengemeinde hin
Am 1. Mai 2000 trat Matthias Ernst seine Stelle in Reichelsheim an. Er habe einen kleinen und ziemlich überalterten Kirchenchor vorgefunden, „in dem die Soprane nicht mehr hoch und die Bässe nicht mehr runter kamen“. Parallel zu dem Kirchenchor baute er einen Projektchor auf. Mit modernen Liedern und einem neuen Namen: „MichelsChor Pop“, um den Bezug zur Michaelsgemeinde Reichelsheim sichtbar zu machen und vom leicht verstaubten Image, das die Bezeichnung „Kirchenchor“ für den ein oder anderen hat, wegzukommen. Der vorhandene Kirchenchor bestand weiter und nannte sich fortan „MichelsChor Klassik“.

Das Sommerfest im Juni 2000 war die Geburtsstunde des neuen MichelsChors Pop, der mit zehn Leuten erstmals im Gottesdienst auftrat und um weitere Mitglieder warb. Sieben Jahre später löste sich der alte Chor auf, übrig blieb der MichelsChor. Circa 40 Männer und Frauen machen heute den harten Kern aus, andere wirken mal mit, mal pausieren sie – je nach Neigung und Stück.

Wolfgang Reith ist seit rund 15 Jahren dabei und derjenige, der am weitesten anreist. Aus Dieburg. Begonnen hat er im Gospelchor in Münster, der zu den jährlichen großen Gospelkonzerten regelmäßig mit dem MichelsChor zusammen auftritt. Bei der ersten gemeinsamen Chorprobe war Wolfgang Reith von Matthias Ernsts Leitung so angetan, dass er wechselte und seitdem 28 statt drei Kilometer einfach zu den Proben fährt. „Ich fühle mich da sehr wohl“, sagt Reith, „im Chor gibt es ein stark ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl.“ Zudem sei das Repertoire groß und abwechslungsreich. Highlights waren für ihn die Tango-Messe, das Bonhoeffer-Oratorium oder das Konzert zur Fusion der Dekanate Reinheim und Groß-Umstadt zum Dekanat Vorderer Odenwald, aber auch die Chorreisen in die Niederlande und nach Frankreich. Unvergesslich das eindrucksvolle Konzert in der Kathedrale von Dol-de-Bretagne.

„Wir sind so ein schöner bunter Haufen“, sagt Ulrike Trautmann aus Reichelsheim. „Hier kann jeder sein, wie er ist.“ Sie und ihr Mann Thomas sind von Anfang an dabei und über ihre Kinder, die im Kinder- und Jugendchor sind, zum Singen gekommen. „Es ist ein schönes Miteinander, auch außerhalb vom Singen.“


„20 Jahre MichelsChor“ heißt es auch am Sonntag, 28. Juni, 10 Uhr, im Gottesdienst in der Michaelskirche in Reichelsheim. Wer beim MichelsChor mitzumachen möchte, wendet sich an Matthias Ernst, 06164/500078, E-Mail: info@michelschor.de.





Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Lukas 19, 10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / hudiemm

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