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Guter Umgang

„Hey, was guckst du?“

TuffixStopp! Bitte nicht in eine Schublade stecken!

Die Georg-August Zinn-Schule in Reichelsheim befasst sich mit Diskriminierung und Respekt im Alltag. Dazu ist unter anderem die Berliner Comic-Zeichnerin Tuffix zu Gast. Sie begegnet Rassismus und Vorurteilen mit Humor.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, was heißt: Ohne die anderen kann niemand leben, denn Menschen brauchen einander wie das tägliche Brot. Gleichwohl quietscht es bisweilen im Umgang miteinander. Sei es in der Schule, in der Politik oder in anderen Bereichen des öffentlichen, beruflichen oder privaten Lebens: dem Gegenüber mit Respekt zu begegnen – das ist ein weites Lernfeld.

Wie gelingt ein guter Umgang miteinander? Damit befasst sich vom 26. bis 28. Februar ein Projekt in der Projektwoche der Georg-August-Zinn-Schule Reichelsheim. Unter dem Titel: „Hey, was guckst Du? Diskriminierung und Respekt im Alltag“ werden alltägliche Erfahrungen von Diskriminierung und Abwertung, von Respekt und Solidarität aufgegriffen.

Tuffix kommt zur Vernissage

Dazu ist die Berliner Künstlerin Soufeina Hamed alias Tuffix eingeladen. Tuffix ist Psychologin mit dem Schwerpunkt interkulturelle Psychologie. Sie ist Muslima. Und sie zeichnet Comics, die Erlebnisse junger Menschen festhalten. Comics sind für sie ein Mittel, um Rassismus und Vorurteilen mit Humor zu begegnen. Mal heiter, mal frustrierend regen ihre Zeichnungen zum Nachdenken über das Zusammenleben von unterschiedlichen Menschen an. Vom 26. bis 28. Februar wird die Comic-Ausstellung im Foyer der Georg August-Zinn-Schule zu sehen sein. Die Künstlerin kommt zur Vernissage am Mittwoch, 26. Februar, um 19.30 Uhr, in der Aula und eröffnet die Ausstellung mit einem Vortrag.

Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gibt es außerdem einen Comic-Workshop mit Tuffix, in dem sie eigene Erlebnisse zu Papier bringen können. Der Workshop wird am zweiten Tag von der Fachschaft Kunst weitergeführt und endet mit einem „Aktionstraining Mund aufmachen: Wie man Diskriminierung begegnen kann“ und der öffentlichen Präsentation der Workshop-Ergebnisse am Freitag, 28. Februar. An diesem Tag gibt es um 12.30 Uhr einen interreligiösen Impuls. Die muslimische Theologin Fatma Umut, Petra Kunik von der jüdischen Gemeinde Frankfurt und der Schulpfarrer Dieter Keim kommen zum Thema: „Tu deinen Mund auf für die Anderen“ miteinander ins Gespräch. Die Moderation hat Maria Coors vom Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Von 12.30 bis 16 Uhr werden dann die Workshop-Ergebnisse präsentiert. Vernissage, interreligiöser Impuls und Workshop-Präsentation sind öffentlich.

Hinter dem Projekt steht eine interessante Kooperation von unterschiedlichen Akteuren. Initiiert wurde es von Margit Binz, Pfarrerin für Ökumene und interreligiösen Dialog beim Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald. Außer dem Dekanat sind der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, die Türkisch Islamische Gemeinde zu Dieburg e.V. und die Georg-August-Zinn-Schule mit dabei. Finanzielle Unterstützung kommt außerdem vom Religionspädagogischen Institut der evangelischen Kirche und dem Abrahamischen Forum.

Kontakt:
Margit Binz, Pfarrerin für Ökumene und interreligiöser Dialog im Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald, Telefon: 0176-80546432, E-Mail: oekumene-vorderer-odenwald@ekhn.de

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 40

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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