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Zukunftsprozess ekhn2030

Infoabende zum Dekanat 2030

(c) DekanatDekan Schmid zur Zukunft der Kirche in der RegionDekan Schmid zur Zukunft der Kirche in der Region

Über 50 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher haben an den ersten beiden Infoabenden der Steuerungsgruppe dekanat2030 unter der Leitung von Dekan Klaus Schmid und Präses Patricia Garnadt teilgenommen. Am 25. Januar gibt es noch eine Möglichkeit für die Kirchenvorstände sich zu beteiligen und sich über die geplante Umfrage und künftige Nachbarschaftsräume zu informieren.

In der Amtszeit der neugewählten Kirchenvostände stehen große Veränderungen in der EKHN bevor,, betonte Präses Patricia Garnadt auf der Herbstsynode. Dort hatten Dekan Klaus Schmid und stellvertretender Dekan Dr. Jürgen Noack das umfassende Transformationsprojekt EKHN2030 in seiner Ausgangslage, Struktur und Zielrichtung beschrieben.
"Der Weg in die Zukunft heißt: Zusammenarbeiten, weil die einzelnen Gemeinden nicht mehr alles alleine stemmen können", erklärt Patricia Garnadt in einem Schreiben an die Kirchzengemeinden.

Gunter Reibe als Vertreter der Dekanatssteuerungsgruppe EKHN2030 hat die Idee einer dekanatsweiten Umfrage zunächst auf der Synode erläutert, jetzt stand diese  - neben generellen Fragen rund um Nachbarschaftsräume und ekhn2030 - im Mittelpunkt der ersten zwei von drei Informationsabenden. Ziel der Infoabende sei es Informationen und Vorgehensweise direkt und digital vorzustellen und die Rückmeldungen der Kirchenvorstände in den weiteren Ablauf einzu beziehen.


"In der Umfrage können sich Kirchenmitglieder zu den Aufgabenfeldern der bisherigen Gemeindearbeit äußern, auch um nachbarschaftliche Schwerpunkte in der möglichen zukünftigen Zusammenarbeit zu erkennen", erklärt Garnadt die grundsätzliche Idee. Das Dekanat fungiere hier als Initiator und Unterstützer, die Kirchengemeinden erhalten die Ergebnisse für die weiteren Überlegungen und den Austausch mit ihren Nachbargemeinden.

Hintergrund

Bis zum Jahr 2030 werde die Evangelische Kirche vermutlich 20 Prozent weniger Mitglieder haben, so Dekan Schmid. Allein im Coronazeitraum habe man im Dekanat einen Rückgang von 2.000 Kirchenmitgliedern zu verzeichnen. Zudem gäbe es in der EKHN bis zum Jahr 2030 eine Finanzierungslücke von 140 € Millionen, die eingespart werden müssten. Ein Drittel des Personals in der EKHN werde bis 2030 in den Ruhestand gehen. Im Dekanat Rheingau-Taunus gehen sogar mehr als die Hälfte der Pfarrerinnen und Pfarrer in den Ruhestand. Ein vierter Parameter seien die kirchlichen Gebäude, für die man ein zukunftsfähiges Konzept benötige.
„Wir werden weniger, wir werden ärmer, wir haben weniger Personal“, mahnte auch der stellvertretende Dekan Jürgen Noack (Strinz-Margarethä). Ein „Weiter so!“ könne es deshalb nicht geben. Die EKHN wolle sich deshalb als eine offene, Mitglieder- und Gemeinwesenorientierte Kirche weiterentwickeln.

Mehr Nachbarschaft, mehr Beteiligung

Ein Entwurf für die Zukunft der Kirche sieht deshalb vor, dass Kirchengemeinden künftig in Nachbarschaftsräumen mit etwa 3.000 bis 6.000 Gemeindegliedern zusammenarbeiten. Der Blick geht also stärker in eine Region hinein.
Ferner ist daran gedacht, diese Regionen mit multiprofessionellen Verkündigungsteams aus Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenmusikern und Gemeindepädagoginnen auszustatten. Über diese Nachbarschaftsräume sowie den Gebäudestrukturplan wird die Dekanatssynode schlussendlich entscheiden müssen.
Im Sommer hat das Dekanat als Reaktion auf den Transformationsprozess in der EKHN eine Steuerungsgruppe2030 eingerichtet, „die die Chancen, Freude und Neugier auf das zukünftige Nachbargemeindliche Miteinander sichtbar machen will“, so Präses Patricia Garnadt. Kirchenvorsteher Gunther Reibe (Rüdesheim), Mitglied der Gruppe 2030, präsentierte den Vertreterinnen und Vertretern erste Ideen einer engeren Beteiligung der Kirchenmitglieder. „Das Tolle ist, dass jede Kirchengemeinde hier im Dekanat den Prozess Mitgestaltung kann, wenn sie möchte.“

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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