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Dekanat Odenwald

Karl-Heinz Schell zum Dekan gewählt

Bernhard BergmannPortraitDr. Karl-Heinz Schell wurde zum neuen Dekan des Evangelischen Dekanats Odenwald gewählt.

Neu gewählter Dekan des Evangelischen Dekanats Odenwald ist Dr. Karl-Heinz Schell. Die Dekanatssynode sprach sich bei ihrer konstituierenden Tagung im Kloster Höchst mit deutlicher Mehrheit für ihn aus.

Von Bernhard Bergmann

Schell setzte sich im ersten Wahlgang gegen seine Mitkandidaten Annette Herrmann-Winter (Michelstadt) und Andreas Höfeld (Erbach) durch.

Dr. Karl-Heinz Schell stammt aus dem Westerwald. Der 55-Jährige, der bereits von 1999 bis 2005 Dekan im Dekanat Selters (Westerwald) gewesen war, wirkte von 2007 bis 2015 als Auslandspfarrer in der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Peking. In seiner Vorstellung vor dem regionalen Kirchenparlament beschrieb er das attraktive Spannungsfeld zwischen Großstadt, Ausland und dörflicher Heimat in Westerwald oder Odenwald. Als Dekan wolle er im Odenwald auf Schatzsuche gehen: schöne Kirchen, reiche Kirchenmusik, viel Engagement gebe es hier zu entdecken. Mit Blick auf die großen kirchlichen Themen sagte der promovierte Theologe: „Unser Glaube braucht in Zukunft besondere Aufmerksamkeit“; als Beispiele nannte er die Felder Bildung, Diakonie, Gottesdienst und Gemeinschaft. Dabei gelte es zunächst, „das scheinbar Selbstverständliche wahrzunehmen und schätzen zu lernen“. Als besonderes Ziel der kommenden Jahre benannte der neu gewählte Dekan, das Kloster Höchst zu einem geistlichen Zentrum weiterzuentwickeln. Voraussichtlich im Frühjahr wird er seine Arbeit im Odenwald beginnen.

Schell folgt Stephan Arras nach, der nach 15 Jahren als Dekan im Odenwald im vergangenen Sommer eine Pfarrstelle in Irland angetreten hatte.
Der Dekan ist unter anderem Dienstvorgesetzter der Pfarrerinnen und Pfarrer in den 25 Dekanatskirchengemeinden zwischen Breuberg und Neckarsteinach; außerdem repräsentiert er die Kirchenleitung vor Ort. Eine Amtszeit dauert sechs Jahre.

Jan Heidrich als Präses bestätigt

Als Präses der Dekanatssynode wiedergewählt wurde Jan Heidrich (Michelstadt), als stellvertretender Dekan Pfarrer Reinhold Hoffmann (Rothenberg).

In den Dekanatssynodalvorstand gewählt wurden Pfarrer Christian Hamilton (Kirchbrombach), Dr. Gabriele Hauer (Neckarsteinach), Axel Muhn (Bad König), Jörg Rast (Weiten-Gesäß), Pfarrer Carsten Stein (Rimhorn/Lützel-Wiebelsbach) und Stefan Tragiser (Beerfelden).

Zu Beginn der Tagung hatte die Starkenburger Pröpstin Karin Held (Darmstadt) bei einer Andacht in der Höchster Kirche den Begriff „Synode“ definiert als Gemeinschaft von Menschen, „die als Christen zusammen unterwegs sind“. Im Zusammenklang vieler Stimmen gelte es indes immer Platz zu lassen für Gottes Anteil an allem Beraten und Beschließen.

 

 

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 40

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/tolga tezcan

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