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Neu-Isenburg/Gravenbruch

Kunstausstellung im Sommer

privat

„Vielfältig verbunden“ ist der Titel einer Kunstausstellung mit Malerei von Julia Belot, welche die Evangelische Kirchengemeinde Gravenbruch noch bis Sonntag, 29. August, in ihrer Kirche am Dreiherrnsteinplatz zeigt. Dazu lädt die Gemeinde zu verschiedenen Begleitveranstaltungen ein.

Die Sommerausstellung im Kirchenraum erlaubt es Julia Belot erstmals, auch großformatige Porträts aus ihrem Projekt „Dir ins Gesicht geschrieben…“ zu schreiben. Dafür hat sie Menschen gemalt, die später Opfer des Nazi-Regimes geworden sind. Allerdings zeigt Belot sie nicht als Opfer, sondern in ihrem noch glücklichen Alltag. Gleichzeitig bekommen die Besucher*innen aber Gelegenheit, einen Überblick über aktuelle Arbeiten der Künstlerin zu gewinnen.

Die Ausstellung mit Werken von Julia Belot ist montags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr, dienstags, donnerstags und samstags von 15 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung zu sehen. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Julia Belot, Telefon (0611) 5410570, info@julia-belot.de. 

Julia Belot: „Ich ergründe das Liebenswerte“

„Ich möchte das Wesen der Menschen, der Natur, aller Dinge, die ich darstelle, herausarbeiten – und zwar im positiven Sinne“, beschreibt die Malerin ihr Werk. „Mich interessiert das Gute, das Schöne. Ich sehe dabei durchaus die Schattenseiten. Sie sind da, aber sie bleiben im Verborgenen. Ich ergründe das Liebenswerte.“

Julia Belot ist geboren und aufgewachsen in Pskow, Russland. Nach einem Biologiestudium und wissenschaftlicher Mitarbeit in Sankt Petersburg schrieb sie sich an der dortigen Staatlichen Akademie für Kunst und Design A. L. Stieglitz ein und studierte, bis sie nach der Geburt ihres Sohnes André im Jahre 1997 nach Deutschland emigrierte. Nach einem Kommunikationsdesign-Studium an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden erhielt sie mehrere Stipendien und ist Trägerin verschiedener Kunstpreise. 

Begleitend zur Ausstellung lädt die Ev. Kirchengemeinde Gravenbruch zu folgenden Veranstaltungen ein:

Samstag, 3. Juli, 18 Uhr
„Kirche am Abend“ mit Eröffnung der Ausstellung
Zum Auftakt spielt in dieser Andacht das Ensemble „AR Lonz“ mit Angela Fischer (Geige) und Rolf Lonz (Gitarre). 

Samstag, 17. Juli, 18 Uhr
Klang-Wesen. Ein Konzert mit dem Ensemble AR Lonz / sophisticated rock
Inspiriert von den ausgestellten Werken der Malerin Julia Belot spielen Angela Fischer – Violine - und Rolf Lonz – Gitarre – ein  eigens für diesen Rahmen zusammengestelltes Programm. 
Eintritt frei – Spenden erwünscht 

Samstag, 7. August, 18 Uhr
Andacht „Kirche am Abend“ in der Ausstellung
Julia Belot ist anwesend und nach der Andacht zum Gespräch bereit.

Samstag, 14 August, 18 Uhr
Lesung und Vortrag von Peter Neumaier zu seinem Buch:  „Wehe dem, der allein ist!“
In seinem Buch „Wehe dem, der allein ist!“ rekonstruiert Peter Neumaier die Geschichte seines Großvaters Ernst Seidenberger, der als Münchner Rechtsanwalt mit jüdischer Herkunft von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Der Eintritt ist frei. 

Sonntag, 29. August, 18 Uhr
Finissage der Ausstellung

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch:
Gottes Gabe ist es.

Epheser 2, 8

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / issalina

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