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Neue Lektor:innen eingeführt

Laien leiten evangelische Gottesdienste

Witte-KarpEinführung der neuen Lektor:innen (v.li.): Pfr. Axel Zeiler-Held, Anke Krücken, Simon Little, Eva Michel, Christopher Rock, Birgit Merkel, Torsten Peters, Propst Schmidt und Ulrich Schröder.

In der Johanneskirche sind sieben Frauen und Männer, die nicht Theologie studiert haben, von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau als sogenannte Lektor:innen eingeführt worden.

Lekor:innen sind beauftragt, eigenständig Gottesdienste zu leiten. Dabei verwenden sie von Theologen geschriebene Lesepredigten.
Aus Gießen sind Anke Krücken, Eva Michel, Prof. Dr. Simon Little, Dr. Christopher Rock sowie Torsten Peters, außerdem aus Bad Nauheim Birgit Merkel und Ulrich Schröder,  beauftragt worden.

Grundkenntnisse für die Gottesdienstleitung erlernt

Während des zurückliegenden Kurses haben sich die Teilnehmer:innen Grundkenntnisse über den Gottesdienstablauf, die Liturgie, Gottesdienstformen, über Bibeltexte und Auslegung erworben sowie praktische Übungen im Vorlesen oder im freien Sprechen absolviert.
Zur Ausbildung gehörten auch Praxis-Zeiten in Kirchengemeinden, erläutert einer der beiden Leiter des Kurses, Pfarrer Peter Willared (Gießen). Wegen der Corona-Pandemie hat sich der Lehrgang über die ungewöhnlich Dauer von zweieinhalb Jahre erstreckt, weil „teilweise keine Gottesdienste gefeiert oder keine gottesdienstlichen Veranstaltungen angeboten wurden, die für die angehenden Lektor:innen möglich waren“, berichtet der zweite Kurs-Leiter, Pfarrer Axel Zeiler-Held (Großen-Linden).

„Priestertum aller Gläubigen“

Dass Laien Gottesdienste leiten, gehört zum evangelischen Verständnis vom „Priestertum aller Gläubigen“. Praktisch wird es für die Evangelische Kirche aber auch bedeutsamer, weil weniger junge Menschen Theologie studieren und in den Pfarrberuf streben. Zugleich verändert sich die Selbstverständlichkeit von Gottesdienstbesuch, selbst an hohen Feiertagen, sagt Propst Matthias Schmidt im Einführungsgottesdienst. „Und die Gottesdienstabstinenz in Coronazeiten hat diesen Prozeß nur beschleunigt.“ Viele Gemeinden suchten heute nach neuen Formen, neuer Sprache, neuen Rahmenbedingungen durch andere Musik, andere Uhrzeiten und andere Orte.

Dekan André Witte-Karp dankte allen an der Ausbildung Beteiligten für ihr Engagement. Er wünschte den Lektorinnen und Lektoren die Lust und den Mut, immer wieder von Gott öffentlich zu erzählen.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Jeder Mensch braucht einen Hoffnungsschrank,
in dem wir die Erfahrungen
von Befreiung sammeln.

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