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Eva Reiß seit 1. Januar im Dienst

Neue Pfarrerin für Liederbach

Nora HechlerZum 1. Januar 2019 hat Eva Reiß eine halbe Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Liederbach übernommen.Pfarrerin Eva Reiß

Zum 1. Januar hat Eva Reiß eine halbe Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Liederbach übernommen. Offiziell in ihr Amt eingeführt wird sie im Rahmen eines Gottesdienstes in der Evangelischen Kirche Liederbach am 20. Januar 2019 um 10 Uhr durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp.

Die Pfarrerin war zuletzt elf Jahre Dekanin des Dekanats Offenbach, das im Rahmen einer Fusion zum 1. Januar 2019 in das Frankfurter Stadtdekanat integriert wurde. In Liederbach ist sie gemeinsam mit Pfarrerin Barbara Helling tätig.

„Ich habe von der Kirchengemeinde ein herzliches Willkommen erfahren – genauso wie es am Eingang des Gemeindehauses steht. Ich durfte gleich beim Gottesdienst für Generationen mitwirken. Das ist ein tolles Angebot mit gemeinsamer Bibelarbeit und Gesprächen“, beschreibt Eva Reiß ihre ersten Eindrücke. „Man muss hier nichts erfinden, sondern einfach mitmachen, weil es in dieser lebendigen Gemeinde schon so Vieles gibt. Diesen Reichtum durfte ich gleich erleben. Schön war, dass sie mich im Rahmen des Gottesdienstes quasi als Geschenk für die Gemeinde betrachtet haben. Mir wurde sogar eine Schleife am Talar befestigt. Für die Gemeinde und mich ist diese Stellenbesetzung ja auch eine Win-Win-Situation. Denn zeitgleich mit meinem Renteneintritt in vier Jahren wird die halbe Stelle weggekürzt und mit mir gab es noch mal die Chance, für diesen relativ kurzen Zeitraum, diese zu besetzen“.

Die passionierte Radfahrerin hat den Weg zu ihrem neuen Dienstort bereits auf zwei Rädern erkundet: „Der Weg hierher ist ein Traum, erst am Main entlang, bevor man in Höchst mit der Fähre übersetzt, um gleich wieder an Feldern entlang zu fahren. Es ist besonders schön, wenn man hier aufs freie Feld kommt und die Kirche schon von weitem sehen kann.“   Bei der offenen Stadtkirchenarbeit, für die sie mit einer halben Stelle in Offenbach zuständig war, hat Eva Reiß viele Ausstellungen organisiert, Kontakte mit Künstlern gehabt und theologische Vorträge bei den Eröffnungen gehalten. „Das könnte ich mir hier auch vorstellen. Denn vielleicht gibt es hier ebenso Künstler, die Räume suchen und über ihre Kunst ins Gespräch kommen möchten. Meine Auffassung war dabei immer, dass die Kirchentüren nicht nur dazu da sind, dass die Leute reinkommen, sondern auch damit  wir hinausgehen.“ 

Die 61-jährige hat zwei erwachsene Söhne, gemeinsam mit ihrem Mann wird sie in Offenbach wohnen bleiben. Bei der Rückkehr in den Gemeindedienst freut sie sich besonders auf die regelmäßigen Predigten am gleichen Ort und den wiederkehrenden Kontakt zu den Menschen. „Früher habe ich eher Themen durchgängig begleitet mit verschiedenen Leuten. Jetzt begleite ich hier wieder Menschen längerfristig und darf sie auch zu Hause besuchen. Das kenne ich so nicht mehr. Aber wenn man mir die Tür öffnet, komme ich gerne.“ Gespannt ist sie insgesamt auf das neue Umfeld und die Menschen hier, da sie im sehr multikulturellen und multireligiösen Offenbacher Raum andere Themenschwerpunkte hatte und die Leute dort eher in ihrem Arbeitsumfeld und nicht wie hier in ihrem Wohnumfeld getroffen hat.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Das Gesetz ist durch Mose gegeben;
die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden."

Johannes 1, 17

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStock-baona

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