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Neuer Jugendkoordinator in Kronberg

Nora HechlerSeit 1. Dezember ist Simon Paluch neuer Jugendkoordinator der Stadt Kronberg. Zusammen mit Mickey Wiese ist er in diesem Kooperationsprojekt der Stadt und des Dekanats Kronberg tätig.

Seit 1. Dezember ist Simon Paluch neuer Jugendkoordinator der Stadt Kronberg. Zusammen mit Mickey Wiese ist er in diesem Kooperationsprojekt der Stadt und des Evangelischen Dekanats Kronberg tätig.

Ziel der 2019 gestarteten Jugendkoordination ist es, gemeinsam mit den Mitarbeitenden der Stadt Angebote für Jugendliche zu initiieren. Wichtig ist den Kooperationspartnern dabei die Partizipation der Jugendlichen. Sie sollen ihre eigenen Ideen einbringen und selbst Projekte entwickeln. Die beiden Jugendkoordinatoren sollen sie dabei begleiten. Als Anlaufstelle mitten in der Altstadt dient das „Café Kollektiv“ in der Adlerstraße, in dem Paluch und Wiese u.a. regelmäßig dienstags, mittwochs und freitags nachmittags offene Sprechstunden anbieten. Zusätzlich wird Paluch aktuell an zwei Vormittagen an der Altkönigschule präsent sein um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen – gemeinsam mit Mickey Wiese, der dort als Schulsozialarbeiter tätig ist. Neben dem direkten Kontakt zu den Jugendlichen ist außerdem ein guter Austausch mit Vereinen und Verbänden wichtig, um gemeinsame Projekte zu initiieren und Synergien im Sinne der Kronberger Jugend zu bilden.

Erschwert und auch etwas ausgebremst wird das Projekt durch die Corona-Pandemie. „Für mich ist jetzt viel Beziehungsarbeit notwendig. Mickey Wiese hat ja durch die Arbeit im Projekt und seine Tätigkeit an der AKS schon Kontakte zu Jugendlichen hier. Aber mit Gesichtsmaske und ohne Mimik ist es nicht einfach, Jugendliche anzusprechen. Als ich mich für die Stelle entschieden habe, sah die gesamte Pandemie-Lage etwas besser aus. Jetzt steigen die Zahlen leider wieder“, erzählt Paluch. Zudem seien die Jugendlichen verunsichert. „Gerade die jüngeren Jugendlichen, die normaler Weise noch ganz gut für Angebote zu begeistern sind, sind scheinbar etwas in einer Lethargie gefangen. Erst durften sie nichts mehr. Alle Freizeitangebote waren geschlossen. Jetzt dürfen sie teilweise wieder, bleiben aber lieber zu Hause“. Corona werde sicher bei vielen Jugendlichen Narben hinterlassen und Probleme nach sich ziehen, weil vieles für sie seit zwei Jahren ausblieb oder bis dato immer wieder ausbleibt und dadurch manches außerhalb des Schullebens verlernt oder nicht gelernt werden konnte. Davon ist Paluch überzeugt.

Er hat aus seinem beruflichen Werdegang sehr umfangreiche Erfahrungen bei der Arbeit mit jüngeren und älteren Jugendlichen. Zuletzt war er Teamleiter einer teilstationären Jugendhilfeeinrichtung in Unterliederbach und Höchst. Davor war er Leiter der Stadtteilarbeit im Jugendcafé Niederhöchstadt. Der 35-Jährige hat selbst zwei Kinder und lebt mit seiner Frau in Schwalbach. „Ich habe mich für die Stelle hier entschieden, weil ich in einem anderen Bereich arbeiten wollte. Wo ich von Anfang an etwas aufbauen, kreativ gestalten und eigene Akzente setzen kann“, so Paluch.  Darauf freut er sich hier. Gemeinsam mit Mickey Wiese hat er einen Fahrplan entwickelt, um weiterhin mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen. Geplant sind vorerst niedrigschwellige Angebote wie zum Beispiel Spiele-Nachmittage oder Pizza-Events. Das Besondere am Projekt in Kronberg ist für ihn, dass die Jugendlichen gefragt werden, was sie sich wünschen und dafür Raum gegeben wird. Im Kontakt sein und das auch bleiben. Gerade auch in Pandemie-Zeiten, wo bei manchen Jugendlichen ein höheres Frustrationslevel vorhanden sei. Das sei generell immer wichtig.  

Interessierte Jugendliche sind dazu eingeladen, im Café vorbei zu schauen. Zur offenen Sprechstunde dienstags, mittwochs und freitags jeweils von 15 bis 18 Uhr.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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