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Spendenaufruf

Partnerkirche in Kapstadt dankt für Corona-Hilfe

Moravian ChurchIn den Gemeinden Bishop Lavis und Bonteheuwel (Bild) organisieren die „sisters“ zweimal wöchentlich an der Kirche eine Suppenküche für die Nachbarschaft.

In diesen Tagen hat das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald Post aus der Partnerkirche in Kapstadt erhalten. Anthony Botha, Präses der Herrnhuter Kirche in Kapstadt, Distrikt Süd hat geschrieben, überwältigt von der großen Unterstützung.

Moravian ChurchDie Gemeinde Khayelitsha versorgt bedürftige Familien mit Lebensmitteln.

Er dankt im Namen aller 13 Gemeinden für die Spendenaktion vom Dekanat Vorderer Odenwald. Bis jetzt sind rund 15.000 Euro an Spenden eingegangen. Davon kommen 6000 Euro laut Beschluss des Dekanatssynodalvorstandes aus dem Dekanatshaushalt, vor allem aus dem Nothilfefonds, 9000 Euro kommen von Privatpersonen und Kirchengemeinden.

Brief von Anthony Botha
Übersetzung des Briefes

Suppenküche und Lebensmittelpakete
Die Spenden werden in Kapstadt vor allem für die Unterstützung der Menschen mit Lebensmitteln verwandt. Damit die Hilfe auch ankommt, wird die Verteilung dezentral von den Gemeinden selbst organisiert. In den Gemeinden Bishop Lavis und Bonteheuwel organisieren die „sisters“, also die Frauen zweimal wöchentlich an der Kirche eine Suppenküche für die Nachbarschaft. In diesen, wie auch vielen anderen Bezirken, ist die Arbeitslosenquote extrem hoch und die Nachbarschaft leidet an gesellschaftlichen Krankheiten wie Drogenmissbrauch und Gangsterkriminalität.

Die Gemeinde Khayelitsha hat 20 bedürftige Familien aus ihrer Kirche benannt, die von der Gemeinde regelmäßig mit Lebensmitteln unterstützt werden. Die Pakete enthalten ein Kilogramm  Zucker, zehn Kilogramm Maismehl, fünf Kilogramm Mehl, fünf Kilogramm Reis, Öl, Tee, Kaffee und andere Dinge für den täglichen Bedarf.

Auch dort sind die „sisters“ für Einkauf und Verteilung zuständig. Sie heißen Maboyana, Mjajubana und Majikijela. Die Gemeinde Mitchells Plain und andere Gemeinden wiederum verteilen Lebensmittelpakete auf Anfrage.

Die Moravian Church plant, die Unterstützung in mehreren Etappen zu organisieren. Im Moment ist in Südafrika Sommer. Nach dem strikten Lockdown und bei milden Temperaturen können sich die Menschen gerade wieder mehr treffen – wir erinnern uns an unseren Sommer. Aber die Pandemie ist nicht vorbei, weder dort noch hier. Ähnlich wie im Sommer hier werden in Südafrika nun die Strände in Hotspots geschlossen. Wann eine Impfung dort zur Verfügung stehen wird, ist unklar, und der nächste Winter kommt bestimmt.

Jugend sorgt für Vernetzung
Einer der Schätze, mit denen die Herrnhuter in Kapstadt wuchern können, auch und gerade in der Pandemie, ist die Jugend. Sie sei durch Covid-19 in den Vordergrund getreten, schreibt Anthony Botha. Die jungen Leute hätten sehr schnell Projekte zur Vernetzung in der virtuellen Welt gestartet: Video-Gottesdienste mit Leuten aus verschiedenen Gemeinden, ja aus der gesamten Welt, pfiffige Tanz- und Fitness-Wettbewerbe, kurze und aufbauende Beiträge zu emotionaler und seelischer Gesundheit während der Pandemie und vieles mehr. Ein Teil der Spenden ist auch zur Unterstützung dieser Vernetzung gedacht. Hier wird in Kapstadt gerade neu überlegt, wie das weiterhin geschehen und neu strukturiert werden kann.

Der Partnerschaftsausschuss des Dekanates ist sich einig: „Auch wenn wir alle aufatmen werden, wenn die Pandemie vorbei ist, wir haben Vieles gelernt. Auch für die Partnerschaft sind die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten ein Segen und sie sind noch lange nicht ausgeschöpft.” Die Herrnhuter Jugend in Kapstadt kann hier wirklich ein Vorbild sein.

Der Partnerschaftsausschuss dankt allen, die mit dazu beigetragen haben, die schlimmste Not zu lindern. Wer sich der Spendenaktion noch anschließen möchte, kann das gerne tun.    Margit Binz

Spendenkonto:  
Ev. Regionalverwaltung - IBAN: DE03 50852651 0013 0022 25 – BIC: HELADEF1DIE Verwendungszweck: RT2798 339000 Coronahilfe Kapstadt Distrikt Süd

Spendenquittung:
Bitte teilen Sie uns ihre Anschrift mit, sodass wir ihnen die Spendenquittung zuschicken können.

Kontakt: Margit Binz, Pfarrerin für Ökumene, 0176-80546432, Margit.Binz@ekhn.de

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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