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Collegium vocale Kirchberg und Musicalchor Treis

Proben auf dem Sportplatz für Kirchentag und Starlight-Express

StenderMänner und Frauen auf einem Sportplatz verstreutAuf ungewohntem Terrain übt derzeit das Collegium vocale Kirchberg

Seit Anfang Juli schauen die Mitglieder des Collegium vocale Kirchberg und des Musicalchors der Kirchengemeinde Treis an jedem Mittwoch nach dem Wetter. Bleibt es bis zum Abend schön, geht’s auf den Treiser Sportplatz zur Chorprobe, ist Regen angesagt, fällt das Gesangstraining auf dem Sportplatz hoch über dem Lumdatal aus.

StenderFrau am Keyboard und MenschenTrainerin Daniela Werner

Dekanatskantorin Daniela Werner hat den das Collegium in zwei Gruppen geteilt. Jeweils rund 30 Sängerinnen und Sänger von Bass bis Sopran sitzen mit dem gebotenen Sicherheitsabstand von ihr – vier Meter – und von ihren Nachbarn – drei Meter – im Halbrund auf dem sommerlich trockenen Fußballrasen auf ihren eigenen Stühlen. Der Strom kommt vom Sporthäuschen. Er lässt nicht nur das Keyboard der Kirchenmusikerin klingen, sondern auch das Mikrofon, das bei den großen Entfernungen im Freien die Stimme von Daniela Werner so verstärkt, das ihre Stimme die Mittwochs-Chorproben übersteht. Denn vor den zwei „Schichten“ des Collegiums singt ab 18 Uhr der Musicalchor der Kirchengemeinde Treis.

Jugend probt Starlight Express

Während das neue gewohnt spektakuläre Vorhaben des Musicalchors die Umsetzung des Musicals Starlight Express ist, wofür sich die Jugendlichen für Oktober 2021 die Aufführungsrechte sichern konnten, probt auch das Collegium bereits für nächstes Jahr. Der Dekanatschor hat sich mit einer Komposition von Judith Brandenburg für den Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt beworben. Weil das Stück, das den Titel „House on Fire“ tragen wird, noch nicht ganz fertig komponiert ist, probt das Collegium gegenwärtig ein anderes Stück von der Berliner Komponistin, das die Uraufführung bei Konzerten komplettieren wird. Das „Pater Noster“ hatte sie 2017 ebenfalls für den Dekanatschor komponiert, sehr zur Freude eines großen Publikums in der Region.

Chorreise abgesagt

Begeistern wollte das Collegium vocale Kirchberg in diesem Jahr auch sein Publikum in Bratislava. Dorthin sollte eine Chorreise gehen, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde. Geprobt wurde aber im Frühjahr trotz Corona: von zuhause aus, am Bildschirm per Videokonferenz. „Wir haben gestaunt, wie viel das schon gebracht hat“, erinnert sich Sängerin Sigrid Fink an die erste Probe auf dem Sportplatz.  Die Trainingseinheiten draußen sind ihr jedoch viel lieber, auch wegen der Gespräche vor und nach der Probe, die auch im Biergarten des nahegelegenen Restaurants fortgesetzt werden können.

Proben im Herbst eine Herausforderung

Daniela Werner denkt derweil schon darüber nach, wie man proben könnte, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken. Falls die Regelungen für den Chorgesang weiter so streng bleiben, könnte man vielleicht eines der umliegenden Bürgerhäuser nutzen, überlegt sie. Aber wie man in Coronazeiten gelernt hat, können sich die Dinge schnell ändern. Und so hofft sie, dass die Fallzahlen weiter sinken und die Einschränkungen für den Chorgesang nach und nach aufgehoben werden. Bis dahin wollen die Sängerinnen und Sänger des Collegiums vocale Kirchberg noch ein paar schöne Sommerabend-Proben auf dem Sportplatz in Treis genießen und sich auf einen Ökumenischen Kirchentag vorbereiten, der hoffentlich stattfinden kann.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Es sollen wohl Berge weichen
und Hügel hinfallen,
aber meine Gnade
soll nicht von dir weichen.

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