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Solidarität mit Beschäftigten

Rote Karten für Conti-Management

HortienMit der "Roten Karte" wird der Protest gegen den radikalen Abbau von Arbeitsplätzen, deren Verlagerung in Billig-Lohn-Länder und die Schließung modernster, profitabler Werke direkt in die Konzernzentrale geschickt.

Mit einer "Roten Karte" geht der Protest gegen die Schließung des Continental-Werks in Karben weiter. Die "Rote Karte" im Postkartenformat ist an den Aufsichtsrat und das Management von Continental gerichtet und soll den Protest direkt in die Konzernzentrale transportieren. Dabei kann jeder mitmachen.

In den vergangenen Wochen sind die Wolken über Continental immer dunkler geworden: Der Aufsichtsrat hat der Werksschließung in Karben inzwischen zugestimmt. Doch nicht nur dort stehen Tausende Arbeitsplätze vor dem Aus, auch im Conti-Werke in Babenhausen sollen massiv Stellen gekürzt werden. Über den Stellenabbau war man dort schon länger informiert, weshalb sich schon ein Aktionsbündnis aus der dortigen Zivilgesellschaft gegründet hat, das sich mit den Mitarbeitenden solidarisiert. In Karben steht man erst am Anfang, den Protest zu formieren.

Von Seiten der Kirche angestoßen, hat man jetzt in einer regional übergreifenden Zusammenarbeit eine „Rote Karte“ im Postkartenformat entworfen. Sie ist an den Aufsichtsrat und das Management von Continental gerichtet und wird verteilt für den rücksichtslosen Abbau von tausenden Arbeitsplätzen, für den mangelnden Respekt gegenüber den Beschäftigten und das unverantwortliche Profitstreben des Konzerns.

Rote Karte für Conti-Vorstand und Aufsichtsrat

Verantwortlich für die Aktion zeichnen sich neben dem Evangelischen Dekanat Wetterau, der Katholischen Betriebsseelsorge Oberhessen und dem Aktionsbündnis in Babenhausen auch die Dekanate Vorderer Odenwald auf evangelischer Seite und das Katholische Dekanat Dieburg wie auch die Katholische Betriebsseelsorge Südhessen.

Die Rote Karte soll in hoher Auflage gedruckt werden und damit vielen Einzelpersonen die Möglichkeit geben, sich an der Kritik der Management-Entscheidung zu beteiligen. Adressiert ist die Rote Karte an den geschäftsführenden Vorstand der Continental AG. Sie kann von jedem verschickt werden.

Rote Karte für Continental: Protest direkt in die Konzernzentrale senden

„Wir wollen mit der ‚Roten Karte‘ den Protest gegen den radikalen Abbau von Arbeitsplätzen, deren Verlagerung in Billig-Lohn-Länder und die Schließung modernster, profitabler Werke direkt in die Konzernzentrale senden“, sagt Wolfgang Dittrich, Referent für gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Wetterau.

„Das Vorgehen des Conti-Managements ist hochgradig unsozial und verantwortungslos. Es missachtet Arbeitnehmerrecht und vereitelt, dass in der Krisenzeit staatlicherseits vieles getan wird, um Arbeitsplätze zu sichern. Mit dieser Karte stellen wir uns solidarisch an die Seite der Betroffenen und ihrer Familien“, ergänzt Richard Kunkel von der Katholischen Betriebsseelsorge Oberhessen.

Die Unterstützer der Aktion weisen auf der Karte darauf hin, dass sie künftig, dort wo es möglich ist, den Kauf von Continental-Produkten sehr kritisch hinterfragen und von der sichtbaren sozialen Verantwortung des Konzerns abhängig machen wollen.

In den kommenden Tagen werden die Karten großflächig verteilt. Es gibt sie zum Beispiel in jeder Kirchengemeinde. Außerdem steht  eine Vorlage zum Download bereit. Sie kann bequem zu Hause ausgedruckt, zusammengeklebt und verschickt werden.

Ansprechpartner sind:
Wolfgang Dittrich, Ev. Dekanat Wetterau, Tel. 06031/1615413, wolfgang.dittrich@ekhn.de

Richard Kunkel, Kath. Betriebsseelsorge Oberhessen, Tel. 06032/931329,
Richard.Kunkel@bistum-mainz.de

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Religion ist das,
was uns unbedingt angeht.

(Paul Johannes Tillich)

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