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Seit 1. September im Dienst

Sam Lee ist neuer Pfarrer der Schwalbacher Limesgemeinde

Nora HechlerPfarrer Sam LeePfarrer Sam Lee

Sam Lee ist seit 1. September neuer Pfarrer der Limesgemeinde Schwalbach. Offiziell in seinen Dienst eingeführt wurde er durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp.

Der 37-Jährige war zuletzt viereinhalb Jahre Pfarrer in den Mannheimer Stadtteilen Waldhof und Luzenberg. „Auf die Pfarrstelle in der Limesgemeinde habe ich mich beworben, weil mich die Gegend an meine Heimatstadt erinnert. Hier ist es genauso bunt wie in Bochum und Mannheim, nach so einer ähnlichen Gemeinde habe ich lange gesucht“, erzählt Lee. Zudem war es ihm wichtig, in der Nähe seiner Ehefrau tätig zu sein, die Pfarrerin in Kelsterbach ist. Mit ihr zusammen kann er jetzt im dortigen Pfarrhaus wohnen.

„Mir ist das auch aus meiner eigenen Familiengeschichte vertraut. Meine Eltern kamen in den 1960er Jahren als Gastarbeiter von Südkorea nach Deutschland. Es ist für mich immer wichtig, wie die Menschen untereinander in Kontakt kommen“, berichtet er. „Meine Mutter war Krankenschwester, mein Vater Bergmann. Unter Tage waren alle gleich und mussten sich aufeinander verlassen und miteinander verständigen können“, ergänzt Lee. 

Auslandsaufenthalte während Schulzeit und nach dem Studium in Südkorea, Israel/Palästina und den USA haben seine Weltoffenheit weiter geprägt. „Die Limesgemeinde ist für mich spannend, weil sie so eine Vielfalt und ein offenes Haus bietet. Sie ist eines der Zentren, wo die Leute zusammen treffen. Wir ziehen hier keine Grenzen, sondern finden eine gemeinsame Mitte. Ich bin vom Typ her schon immer Gemeinwesen orientiert gewesen. Wir sind für alle Menschen der Limesstadt berufen, um für sie da zu sein“, erklärt Lee. „Es ist wichtig, als Evangelische Kirche hier präsent zu sein mit einem Ort, wo die unterschiedlichsten Leute sich treffen können und sie willkommen sind. Wir haben ja viele Vermietungen, weil es hier kaum andere Räumlichkeiten gibt“, so Lee weiter.

In Mannheim seien die Menschen grundsätzlich nicht positiv oder negativ belastet gegenüber der Kirche gewesen. „Sie waren eher verwundert: ‚Du bist Pfarrer?‘ In der Begegnung mit den Menschen dort hat mir die emotionale Unmittelbarkeit gefallen. Das kenne ich auch aus meiner Heimat, dem Ruhrgebiet. Man bekommt sofort ein Feedback“, berichtet er. „Mein Wunsch ist es, dass wir als Kirchengemeinde den Menschen zeigen, dass Kirche relevant ist und mit ihrem Leben zu tun hat“, erklärt Lee. Auf die Frage, ob seine koreanischen Wurzeln ihm beim Kontakte knüpfen mit der multikulturellen Bevölkerung in der Limesstadt helfen könnten, antwortet er, dass diese zumindest Augen und Türen öffnend seien.

Von der Limesgemeinde selbst wurde er sehr herzlich und mit offenen Armen empfangen.  Jetzt wolle er sich erst einmal alles anschauen und sich auf die Menschen hier einstellen – und ebenso auf die anderen Strukturen und Begrifflichkeiten der hessen-nassauischen Landeskirche. „Ich habe den Vorteil, dass ich auf dem aufbauen kann, was meine Vorgängerin Christine Gengenbach gemacht hat und was es hier schon gibt“, so Lee. „Gespannt bin ich auf den Zukunftsprozess ‚ekhn2030‘. Auch wenn es – vor allem im Blick auf die Gebäudefrage – für uns eine Herausforderung wird, habe ich auf jeden Fall viel Lust auf die Kirche von morgen.“, ergänzt er. In seiner Freizeit ist er am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs, bereist mit seiner Frau die Welt oder entspannt bei Spaziergängen mit dem gemeinsamen Hund. 

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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