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Festliche Einführungen in der Kreisstadt

Vorstand der evangelischen Dekanatssynode in Amt und Würden

kfFestliche Einführung feierten Andrea Schwarze (li.), Pfarrerin der gastgebenden Christus-Gemeinde Dietzenbach, und Propst Stephan Arras (5. v. r.) am Sonntag mit dem neuen Synodalvorstand des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau. Dem 13-köpfigen Leitungsgremium, das für fast 500 Mitarbeitende und einen Jahresetat von 4 Millionen Euro verantwortlich ist, gehören an (v. l.): Pfarrerin Sandra Scholz, Pfarrerin Sabine Beyer, Rolf Müller, Brigitte Jahn-Lennig, Pfarrer Marcus Losch, Ute Zanger, Dekan Steffen Held, Präses Dr. Michael Grevel, stellvertretender Präses Dr. Rainer Hollmann, die neue stellvertretende Dekanin Birgit Schlegel, Bernhard Rücker sowie (v. r.) Pfarrerin Christina Koch und Dr. Markus Domschke. Pfarrer Sven Sabary (3. v. r.) wurde aus dem DSV verabschiedet.

„Dass das Lied der Hoffnung nicht verstummt“ ist nach Worten des Starkenburger Propstes Stephan Arras künftig ein wesentliches Ziel der Arbeit von Birgit Schlegel. Der Leitende Geistliche in der Propstei zwischen Rhein, Main und Neckar führte am Sonntag Kantate die stellvertretende Dekanin des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau in ihren Dienst ein. Anschließend segneten sie und Dekan Steffen Held im Rahmen des festlichen Gottesdienstes in der Christuskirche die weiteren 11 Männer und Frauen, die mit ihnen als Dekanatssynodalvorstand in den kommenden sechs Jahren die Geschicke des Kirchenkreises bestimmen werden.

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„Zuhören, Mut machen, da sein und vom Glauben reden“: Darin sieht Propst Arras wichtige Aufgaben von Leitungsämtern in der Kirche, gerade in Zeiten, in denen schwierige Entscheidungen anstehen wie im landeskirchlichen Zukunftsprozess EKHN 2030. Dieser wird auch zwischen Langen und Seligenstadt in den kommenden Jahren Einsparungen bei Gebäuden und Personal sowie die engere Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und Mitarbeitenden in Nachbarschaftsräumen und Verkündigungsteams mit sich bringen.

Dazu machte der leitende Geistliche des Kirchenbezirks Starkenburg in seiner Ansprache der neuen stellvertretenden Dekanin und mit ihr auch den weiteren Leitungsmenschen Mut: „Die evangelische Kirche lebt von partizipatorischer Leitung, nicht von einzelnen Entscheidungspersonen im Zentrum.“

Und auch die neue Pfarrkollegin im Dreieich-Rodgauer Dekane-Team machte in ihrer Predigt deutlich, wer im Zentrum kirchlichen Handelns steht: „In der Gewissheit, zu Gott zu gehören, können wir gemeinsam reden und handeln – machen wir uns auf den Weg“, rief Birgit Schlegel die Dekanatsgemeinde, darunter die Mitarbeitenden des Kirchenkreises und viele Vertreter*innen der Dekanatsgemeinden, auf.

 

„Das Evangelium zum Klingen bringen“

„Vielfalt ist typisch evangelisch“, sagte auch Dekan Steffen Held, der zusammen mit seiner Stellvertreterin Birgit Schlegel den neuen Vorstand (DSV) der Dekanatssynode einsegnete. „Und auch der DSV will mit seiner Arbeit im großen, vielfältigen Konzert der Kirche vor Ort und weltweit das Evangelium zum Klingen bringen.“

Mit der Wahl und der festlichen Einführung der stellvertretenden Dekanin und des neuen Synodalvorstands „sind jetzt alle Stellen besetzt“. Er sei dankbar für die harmonische Zusammenarbeit und die Kontinuität im Vorstand der Synode, in dem 11 der 13 Mitglieder weiter mitarbeiten, so Held. Für Pfarrerin Silke Henning aus Neu-Isenburg arbeitet künftig Pfarrer Marcus Losch (Offenthal) im DSV mit. Die Jügesheimer Pfarrerin Sabine Beyer folgt auf ihren Heusenstammer Kollegen Sven Sabary, der seit Anfang Mai im Dekane-Team des Evangelischen Dekanats Darmstadt arbeitet.

 

Zur Person: Stellvertretende Dekanin Birgit Schlegel

Birgit Schlegel studierte Theologie in Erlangen und Heidelberg. Dem ersten Examen folgte eine Assistenzzeit am Lehrstuhl für Geschichte und Theologie des Christlichen Ostens in Erlangen. Ihr Vikariat absolvierte sie in Kriftel. Nach dem Zweiten Theologischen Examen wirkte sie von 2003 bis 2013 als Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Nauheim, in den letzten vier Jahren gleichzeitig als stellvertretende Dekanin und Dekanatsjugendpfarrerin im Dekanat Groß-Gerau. In dieser Funktion war sie Mitglied im „Vereinigungsrat“, der den Fusionsprozess der Dekanate Groß-Gerau und Rüsselsheim begleitete. Von Juni 2013 bis Februar 2022 amtierte sie dort als Dekanin. Derzeit arbeitet die gebürtige Frankfurterin in verschiedenen Gremien der EKD mit: 2010 erfolgte ihre Berufung in die Kommission für den Dialog mit der Rumänischen Orthodoxen Kirche. 2021 stieß sie zum Leitungsteam des evangelischen Forums Orthodoxie (EFO) hinzu. Birgit Schlegel ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. In ihrer Freizeit widmet sie sich der Musik und der Clownerie.

 

Hintergrund: Der Dekanatssynodalvorstand (DSV) 

Gemäß den Ordnungen der EKHN führt der Dekanatssynodalvorstand (DSV) die laufenden Geschäfte des Dekanats. Das 13-köpfige Gremium, das sich aus Ehrenamtlichen und Pfarrer*innen zusammensetzt, kümmert sich unter anderem um Personalangelegenheiten der rund 40 Mitarbeitenden im Dekanat, gestaltet den rund 4 Millionen Euro umfassenden Jahresetat des Kirchenkreises, bereitet die Arbeit der Dekanatssynode vor und setzt ihre Beschlüsse um.

Dem amtierenden DSV der II. Synode des fusionierten Dekanats steht als ehrenamtlicher Präses Dr. Michael Grevel (Egelsbach) vor. Sein Stellvertreter ist der Seligenstädter Dr. Rainer Hollmann. Weitere ehrenamtliche Mitglieder sind Dr. Markus Domschke (Urberach), Brigitte Jahn-Lennig (Neu-Isenburg), Rolf Müller (Langen), Bernhard Rücker (Nieder-Roden) und Ute Zanger (Dietzenbach). Von geistlicher Seite arbeiten neben Dekan Steffen Held und der stellvertretenden Dekanin Birgit Schlegel, die qua Amt Mitglieder sind, die Pfarrer*innen Sabine Beyer (Jügesheim), Christina Koch (Dudenhofen), Marcus Losch (Offenthal) und Sandra Scholz (regionale Pfarrstelle für Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung) in der Leitung des Dekanats mit.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Du wirst Gottes Kraft in der Schwachheit erfahren,
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um die ich einen großen Bogen mache,
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