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Kinderfreizeit im Dekanat

Weltreise mit Katja und Tom

(c) Dekanat/C. WeiseGebetsfähnchenGebetsfähnchen

Es wird gehämmert, gebatikt und gesprüht. „Wir sind gerade in Asien, da ist alles so schön bunt und deshalb batiken wir Gebetsfähnchen, T-Shirts und Lampions“, erklärt Katharina Hellweg, eine der drei ehrenamtlichen Leiterinnen der Kinderfreizeit des Evangelischen Dekanats Rheingau-Taunus. 19 Kinder gehen für eine Woche auf eine Weltreise.

(c) Dekanat/C. WeiseWeltreise für Kinder - hier in AsienWeltreise für Kinder - hier in Asien

Montag ging es mit dem Auto durch Deutschland nach Österreich. „Da haben wir eine Schnitzeljagd durch die Strinzer Berge gemacht“, erklärt Hellweg schmunzelnd. Nico und Louis hocken gerade vor einem Eimer mit Wasser. „Wir fixieren unsere T-Shirts“, erklärt der 10-jährige. Nico fachmännisch.

„Oh, da ist ja auch noch etwas rosa“, schreit Louis entsetzt auf und Jonas Kaminsky, der zusammen mit seinem Bruder Felix ebenfalls die Leitung innehat, versucht zu retten, was zu retten ist. Anna dagegen ist begeistert, wie ihr T-Shirt aussieht. „Das sieht richtig cool aus“, schwärmt sie. Zum Abschlussfest am Freitag mit Eltern, Freunden und Verwandten, wird alles, was sie gebastelt haben präsentiert. Die Gebetsfähnchen dann zu einem Teppich zusammengewebt.

Die Kinder haben unzählige Beschäftigungsmöglichkeiten. Wer nicht gerade bastelt, der malt das graue Pflaster mit Straßenkreide bunt an, spielt Basketball oder hängt mit einem der Jugendlichen Teamer ab. Zehn Jugendliche unterstützen Katharina, Felix und Jonas, sei es bei den Bastelangeboten, in der Küche oder der Betreuung.

„Gestern waren wir in Griechenland und Italien“, erklärt der 10-jährige Joel. „Da haben wir eine Olympiade gemacht und Schwerter gebastelt.“ Mittags essen alle zusammen in der Aubachhalle, danach genießen die 7- bis 11-jährigen die Mittagspause auf dem Spielplatz, der Leseecke oder auf der Wiese. Dreimal am Tag treffen sie sich in der Leseecke und hören Reisegeschichten aus „Katjas und Toms Reisetagebuch“. Das ist ihr Reisebegleiter. Hier werden den Kindern die Kontinente und Länder näher gebracht. „Jetzt geht es nach Australien“, liest Teamerin Elli vor. Die 16-jährige hat das Tagebuch selbst geschrieben, sich die Geschichten und Erklärungen selbst ausgedacht. Es herrscht absolute und gebannte Stille. So erfahren die Kinder, dass es gerade Winter in Australien ist, obwohl es dort immer noch warm ist. Und das man Weihnachten im Sommer feiert. Auf einer selbstgemalten Karte, die in der Leseecke hängt, zeigen die Kinder, wo die Reise hingeht.

In Australien können die Kinder unter anderem Regenmacher basteln. „Die haben die Ureinwohner, die Aborigines, für zeremonielle Anlässe genutzt“, erklärt Felix Kaminsky. Der Regen kommt prompt.

 Katharina, Jonas und Felix macht die neue Verantwortung, eine Freizeit ganz alleine zu leiten, viel Spaß. Sie sind zwar „alte Hasen“ und haben schon bei vielen Kinderaktionen mitgemacht. „Aber jetzt muss man aber die komplette Übersicht behalten, alles mitbedenken und sieht die Dinge mit anderen Augen“, erklärt Katharina. Dankbar sind die drei, dass Dekanatsjugendreferentin Britta Nicolay im Hintergrund abrufbar ist.

Die Kinderfreizeit werden bereits seit etlichen Jahren angeboten und sind ein großer Erfolg. Manche Kinder kommen bereits zum dritten Mal. Hier erlebt man Gemeinschaft, findet neue Freunde und so die Kinder einmütig: „es wird nie langweilig!“

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig.

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