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Kirchenvorsteher diskutieren beim Kirchenvorstandstag neue Ideen und Impulse

Wie gewinne ich neue Kandidaten für den Kirchenvorstand?

Nora HechlerKirchenvorsteher diskutieren beim Kirchenvorstandstag am 2. November in Eschborn neue Ideen und Impulse zur Kandidatengewinnung für die nächste Kirchenvorstandswahl. Die Teilnehmer der Veranstaltung mit Albrecht Kündiger und Moderatorin Claudia Keller.Die Teilnehmer der Veranstaltung mit Albrecht Kündiger und Moderatorin Claudia Keller

Die nächsten Kirchenvorstandswahlen stehen vor der Tür: im Juni 2021 wird in allen Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gewählt. Daher heißt es jetzt, rechtzeitig auf die Suche nach neuen Kandidaten zu gehen. Diese müssen bis Oktober 2020 feststehen.

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Kirchenvorsteher diskutieren beim Kirchenvorstandstag am 2. November in Eschborn neue Ideen und Impulse zur Kandidatengewinnung für die nächste Kirchenvorstandswahl. Martina Jost mit Claudia Keller Kirchenvorsteher diskutieren beim Kirchenvorstandstag am 2. November in Eschborn neue Ideen und Impulse zur Kandidatengewinnung für die nächste Kirchenvorstandswahl. Bernd Kreh mit Claudia Keller. Kirchenvorsteher diskutieren beim Kirchenvorstandstag am 2. November in Eschborn neue Ideen und Impulse zur Kandidatengewinnung für die nächste Kirchenvorstandswahl. Valeria Berghoff-Flüel mit Constanze Schellenberg. Kirchenvorsteher diskutieren beim Kirchenvorstandstag am 2. November in Eschborn neue Ideen und Impulse zur Kandidatengewinnung für die nächste Kirchenvorstandswahl. Die Teilnehmer der Veranstaltung mit Albrecht Kündiger und Moderatorin Claudia Keller. Kirchenvorsteher diskutieren beim Kirchenvorstandstag am 2. November in Eschborn neue Ideen und Impulse zur Kandidatengewinnung für die nächste Kirchenvorstandswahl. Markus Rösmann und Dirk Roethele. Kirchenvorsteher diskutieren beim Kirchenvorstandstag am 2. November in Eschborn neue Ideen und Impulse zur Kandidatengewinnung für die nächste Kirchenvorstandswahl. Michael Hoffmann und Claudia Keller.

 

So haben sich am 2. November in Eschborn rund 60 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus 18 Gemeinden zum Kirchenvorstands-Tag des Evangelischen Dekanats Kronberg getroffen, um neue Ideen zur Gewinnung von Ehrenamtlichen zu diskutieren.

Für thematische Impulse sorgten Salongäste aus Wirtschaft, Politik, Nonprofit, Kunst und Kultur. Denn die Suche nach Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, stellt Vereine und Organisationen in den verschiedensten Bereichen gleichermaßen vor Herausforderungen. Gerade in Zeiten, wo die Eingebundenheit im Beruf zugenommen hat und Menschen häufiger den Wohnort wechseln müssen, ist es für viele schwierig, sich für eine mehrjährige Tätigkeit wie etwa im Kirchenvorstand zu verpflichten.  Bevor die Kirchenvorsteher in Kleingruppen Ideen erörterten, gaben die Referenten ihnen konkrete Empfehlungen und Hinweise aus ihrer Erfahrung bei der Arbeit mit Ehrenamtlichen an die Hand. „Um Unterstützer zu finden, brauchen Sie eine Klarheit, was die Leute wollen und welche Ziele Sie als Organisation erreichen möchten. Darauf müssen Sie immer wieder schauen“, so Michael Hoffmann, ehemaliger Vorstand Marketing der Welthungerhilfe. Martina Jost, Veranstaltungsmanagement  und Öffentlichkeitsarbeit beim Stadtmuseum Hofheim, betonte, dass man die Ehrenamtlichen mit den Fähigkeiten, die sie mitbringen, abholen müsse. Durch diese Beziehungsarbeit entstehe die entscheidende Energie.

„Die Organisation einer Kirchengemeinde ist eine sehr komplexe Aufgabe. Daher sollten Sie das Vorstandsteam so mit Menschen verschiedener Fertigkeiten zusammensetzen, dass es arbeitsfähig ist“, empfahl Bernd Kreh, Abteilungsleiter Förderwesen, Fundraising und Stiftung, Diakonie Hessen den Kirchenvorstehern. Albrecht Kündiger, Bürgermeister der Stadt Kelkheim, betonte, dass aus seiner Erfahrung in der Politik Ehrlichkeit und Rückgrat wesentlich sei, um Menschen für langfristiges Engagement zu finden. Nur so könne man den Menschen eine Orientierung bieten, an der sie sich festhalten können. Unabdingbar sei außerdem, dass man selbst Begeisterung ausstrahle, um andere für die gleiche Sache gewinnen. „Man muss authentisch sein und erst einmal selbst Herzblut und Engagement für ein Projekt zeigen, um andere zum Mitmachen zu begeistern“, so Markus Rösmann, Leiter der Percuma Conference- und Eventlocations in Eppstein, „das setzt eine unglaubliche Energie frei“. Valeria Berghoff-Flüel, Programmdirektion der Wohltätigkeitsorganisation Common Purpose Deutschland, erklärte, dass man nur dann erfolgreich Netzwerkpartner finden könne, wenn man ehrliches Interesse am Gegenüber und seinen Anliegen zeige. Gerade das Bedürfnis in der Gesellschaft nach Sinnhaftigkeit und gemeinsamen Zielen sei eine Chance für die Kirche als Gemeinschaft.

Diese Impulse spiegelten sich auch in den Ergebnissen der Salongespräche wider. Vor dem Beginn der Kandidatensuche sei es etwa wichtig, zu klären, welche Fähigkeiten der Kirchenvorstand brauche und was mögliche Kandidaten mitbringen. Dann könne man die Menschen direkt auf ihre Begabungen ansprechen und auf diese Weise motivieren. Diese Beziehungsarbeit sei aber nur erfolgreich, wenn man selbst für den Glauben und die Kirche brenne und Begeisterung ausstrahle. Vorgeschlagen wurden verschiedene niedrigschwellige Veranstaltungsformate, um in einem geselligen Rahmen mit den Gemeindemitgliedern ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Moderiert wurde die Veranstaltung von chrismon-Redakteurin Claudia Keller, konzipiert und durchgeführt von der AG der regionalen Ehrenamtsakademie im Dekanat Kronberg, die sich aus Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Dekanat zusammensetzt. In den kommenden Wochen erhalten alle teilnehmenden Kirchengemeinden im Nachgang der Veranstaltung neue Ideen und Anregungen zur Kandidatengewinnung. Außerdem kann sich eine Kirchengemeinde als Pilotgemeinde bewerben, um von der Ehrenamtsakademie in der Gewinnung neuer Kandidaten beraten und begleitet zu werden. Die Regionale Ehrenamtsakademie des Dekanats Kronberg unter der Leitung von Bildungsreferentin Birke Schmidt bietet regelmäßig Seminare und Veranstaltungen zur Schulung und Unterstützung der rund 3.000 ehrenamtlich Engagierten im Dekanatskreis an. Mehr dazu finden Interessierte auf der Seite der Regionalen Ehrenamtsakademie.

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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