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Initiative fürs Klima

„Wie wollen wir leben?“: Eintreten für die Energiewende

freepikEine Solaranlage auf dem Dach oder dem Balkon - ein Weg zu erneuerbaren Energien.

Wie wollen wir in Zukunft leben? Wer dieser Frage nachgeht, sollte sich dabei auch Gedanken machen, wie wir zukünftig unseren hohen Energiebedarf decken wollen. Darum geht es in Woche zwei der Initiative "Wie wollen wir leben?".

Wie wollen wir in Zukunft leben? Wer dieser Frage nachgeht, sollte sich dabei auch Gedanken machen, wie wir zukünftig unseren hohen Energiebedarf decken wollen. Denn das Leben der Menschen auf der Erde ist entscheidend von der Nutzung der verschiedenen Energiequellen geprägt worden und unsere zukünftige Entwicklung hängt unmittelbar davon ab. Das merken wir beispielsweise auch an regen Diskussionen über erneuerbare Energien, wenn es um Standorte für Windräder oder Solarparks in der Wetterau geht.

Bereits die Entdeckung des Feuers war für die Entwicklung der Menschheit ein bedeutender Schritt. Man geht davon aus, dass es uns ohne die Nutzung der Wärme und des Lichts, das dem Feuer innewohnt, als Menschheit heute so nicht geben würde.

Wie wollen wir leben? - Klimawandel beginnt mit Industrialisierung

Wahrscheinlich wurde damit aber auch der erste Schritt zur Beeinflussung des Klimas gemacht, der sich heute als durch Menschen verursachter Klimawandel zeigt.

Menschen lernten Energie zu erzeugen - wenn auch am Anfang noch ohne erkennbare Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima, weil lokal begrenzt und im kleinen Rahmen.

Den eigentlichen Startpunkt für den menschgemachten Klimawandel datieren Wissenschaftler auf den Beginn der Industrialisierung vor 180 Jahren. Mit dem erhöhten Energiebedarf, den die veränderte Herstellung massenhafter Produkte und deren Transport erforderlich machte, gab es auch einen Anstieg der für die Klimaveränderung ursächlichen Treibhausgase.

Wie wollen wir leben? - Hoher Energieeinsatz vs. Energiearmut

Der sich entwickelnde hohe Lebensstandard in den Industrienationen basiert unter anderem auf einem hohen Energieeinsatz, während man in anderen Teilen der Welt von einer „Energiearmut“ spricht, weil Millionen Menschen unter anderem über keine oder nur zeitweilige Energieversorgung verfügen.

Eine Situation, die die Gesellschaft einer Industrienation nur sehr schwer verkraftet. Ein allgemeiner Stromausfall über einen längeren Zeitraum würde heute unmittelbar zu chaotischen und lebensbedrohlichen Zuständen führen. Das Ausbleiben von Öl- und Gaslieferungen hätte ebenfalls schwerwiegende Folgen. Damit wird uns vor Augen geführt, wie abhängig unsere Gesellschaft von einem ununterbrochenen Energiefluss ist, aber auch wie anfällig.

Wie wollen wir leben? - Energie als Schlüsselfrage für alles Leben auf der Erde

Das Streben nach Reichtum und Wohlstand in den Industrienationen hat zu einem unverhältnismäßigen Verbrauch fossiler Energie geführt, der die Menschheit in arm und reich gespalten und in Bezug auf das Klima mittlerweile an den Rand einer Katastrophe gebracht hat.

Die Menschen in den Industrienationen hinterlassen einen CO2-Fußabdruck, der um ein vielfaches höher ist als der von Menschen aus wirtschaftlich ärmeren Ländern. Gleichzeitig haben ärmere Menschen stärker unter dem Klimawandel zu leiden.

Die Frage, wie wir Energie erzeugen und nutzen, ist zu einer Schlüsselfrage für alles Leben auf dieser Erde geworden und wird deshalb vor allem auch von Christinnen und Christen gestellt.

Wie wollen wir leben? - Bewahrung der Schöpfung an erster Stelle

Kirchen treten ein für eine „Ethik des Genug“, die sich an einem gerechteren und einfacheren, sozial und ökologisch verträglicheren Lebensstil und einem sparsamen Umgang mit Energie orientiert. Die Bewahrung der Schöpfung ist dabei das maßgebliche Motiv, für einen sozialökologischen Wandel einzutreten.

Die existenzielle Bedrohung der von Gott geschaffenen Welt durch ein Wirtschaften und Leben, das Maß und Grenze verloren hat, ist eine werteethische Frage. Ein Handeln, das keine Grenzen mehr kennt, setzt sich an die Stelle Gottes und verstößt damit gegen Grundvorstellungen christlichen Glaubens.

Deshalb laden die beiden Dekanate Wetterau und Büdinger Land mit der Initiative „Wie wollen wir leben?“ vom 24. Februar bis zum 3. März alle Wetterauer dazu ein, für eine Energiewende einzutreten, die das Energiesparen in den Mittelpunkt stellt, die für eine dezentrale Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energie sorgt, die eine Wertschöpfung vor Ort belässt und die dafür sorgt, dass Energie auch für Menschen mit geringerem Einkommen zugänglich ist. Anregungen und Ideen, wie das gelingen kann, bieten die Internetseiten der Evangelischen Dekanat Büdinger Land und Wetterau sowie deren Instagram- und Facebook-Kanäle. Außerdem laden die Dekanate für Mittwoch, 24. Februar, um 19 Uhr zu einer Online-Veranstaltung ein, bei der es um Photovoltaik-Anlagen für den Balkon geht. 

Dieser Artikel wurde automatisch von einer Website der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau übernommen. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Autor/die Autorin dieses Artikels.

Wir sind alle darin verbunden,
dass wir von Gott beschenkte Menschen sind –
mit dem großartigen Geschenk des Lebens.

(Volker Jung)

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