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Beginn des neuen Schuljahrs

Jung: Nicht nur an den Lernstoff denken

skynesher/istockphoto.comSchüler im Klassenraum melden sichSchüler im Klassenraum melden sich

Kirchenpräsident Jung ruft dazu auf, die Sorgen und Nöte von Schülern und Schülerinnen stärker in den Blick zu nehmen. Zum Beginn des neuen Schuljahres in Hessen und Rheinland-Pfalz erinnerte er an die großen Belastungen der Kinder in den vergangenen Monaten.

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Zum Beginn des neuen Schuljahres in Hessen und Rheinland-Pfalz hat Kirchenpräsident Volker Jung dazu aufgerufen, Kinder und Jugendliche in der anhaltenden Corona-Krise noch mehr in den Blick zu nehmen. „Am Anfang der Pandemie ging es darum, Menschen mit dem höchsten Risiko zu schützen, darunter vor allem ältere Menschen. Dafür haben Kinder und Jugendliche in Schule und Freizeit auf vieles verzichten müssen. Nun muss alles Mögliche getan werden, damit Kinder und Jugendliche nicht dauerhaft in ihrer schulischen und sozialen Entwicklung geschädigt werden“.

Viele Schüler und Schülerinnen leiden seelisch

In Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen sowie aus Rückmeldungen von kirchlichen Schulseelsorgerinnen und -seelsorgern hat Jung den Eindruck gewonnen, dass „viele nach wie vor seelisch leiden“. Vor den Sommerferien hatte Jung im Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg (Westerwaldkreis) einen digitalen Gottesdienst gefeiert. Am kommenden Dienstag, 31. August, wird Kirchenpräsident Jung um 9 Uhr in der Evangelischen Grundschule Freienseen (Kreis Gießen) im Einschulungsgottesdienst mitwirken.

Pandemie trägt zu einer Bildungsschieflage bei

Nach Ansicht Jungs trägt die Pandemie auch zu einer „erkennbaren Bildungsschieflage bei“. Viele, die zuhause technisch gut ausgestattet seien und Hilfe bei ihren Eltern finden könnten, hätten die Phase des Homeschoolings gut meistern können. Andere dagegen drohten „auf der Bildungsstrecke liegen zu bleiben“.

Jetzt käme es allerdings nicht nur darauf an, Lernstoff nachzuholen. Es sei vor allem nötig, „auch Begegnung und Bewegung zu fördern“. Dies erfordere jetzt den Einsatz aller. Schulen und Bildungseinrichtungen müssten für den Herbst gut vorbereitet werden, damit nicht erneut Schließungen nötig werden. Außerdem sei „durch Corona überdeutlich geworden, dass zusätzliche Investitionen in das Schulsystem in Deutschland dringend notwendig sind“.

Ein besseres Leben mit mehr Umweltschutz

„Kinder und Jugendliche wollen nicht einfach das alte Leben vor Corona zurückhaben, sondern ein besseres Leben mit mehr Umweltschutz und mehr Engagement gegen den Klimawandel. Sie wollen und fordern zu Recht eine Perspektive für eine gute Zukunft“, sagte der Kirchenpräsident. Jung fügte hinzu: „In unseren Einrichtungen und Gemeinden wollen wir das tun, was uns möglich ist, um Kinder und junge Menschen gut zu begleiten“.

 

 

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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