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Schattentheater, Bienenhotels und Zollstock-Geschichten

Fünf Dekanate schulten Mitarbeitende für den Kinder- und Jugendbereich

wluDen 11. Tag für Mitarbeitende organisierten die Jugendreferenten Astrid Möller, Barbara Maage, Hartmut Heuser (Dill), Klaus Grübener (Biedenkopf-Gladenbach), Anna da Silva (Weilburg), Edwin Pfuhl (Runkel) sowie Marco Herrlich und Christoph Franke (Westerwald).Den 11. Tag für Mitarbeitende organisierten die Jugendreferenten Astrid Möller, Barbara Maage, Hartmut Heuser (Dill), Klaus Grübener (Biedenkopf-Gladenbach), Anna da Silva (Weilburg), Edwin Pfuhl (Runkel) sowie Marco Herrlich und Christoph Franke (Westerwald).

Rund 120 Ehrenamtliche aus den Dekanaten an der Dill, Biedenkopf-Gladenbach, Weilburg, Runkel und Westerwald belebten die Herborner Konferenzhalle zum "Tag für Mitarbeitende". Geboten wurden impulsgebende Vorträge und 20 Workshops zu unterschiedlichen Themen, wie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Kirchengemeinden noch besser laufen kann.

wluQuirlige Stimmung im der Herborner Konferenzhalle: 120 Mitarbeitende und gut 40 Mitarbeitende aus fünf Dekanaten ließen sich inspirieren für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.Quirlige Stimmung im der Herborner Konferenzhalle: 120 Mitarbeitende und gut 40 Mitarbeitende aus fünf Dekanaten ließen sich inspirieren für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Mord in der Bibel, der Umgang mit Störenfrieden, Bienengarten bauen, Handyvideos erstellen und Lettering – für die 120 ehrenamtlich Mitarbeitenden gab es jede Menge Auswahl , sich inspirieren zu lassen, Erfahrungen zu machen und Kenntnisse zu erweitern. „Diesen Tag der Mitarbeitenden machen wir jetzt schon im 11. Jahr und die Stimmung ist immer wieder toll – auch im Miteinander der jüngeren und älteren Mitarbeitenden“, freut sich Astrid Möller, im Dekanat an der Dill als Jugendreferentin tätig. Ihr Kollege Klaus Grübener aus der Region Biedenkopf-Gladenbach ergänzt: „Es engagieren sich wieder gut 40 Mitwirkende aus den Dekanaten als Workshopleiter, in der Band und im Orgateam.“ Nur so könne eine solch quirlige Veranstaltung gelingen. „Unser Ziel ist, dass die Mitarbeitenden hier motiviert und voller neuer Ideen zurück in ihre Kirchengemeinden und Gruppen gehen“, sagt Marco Herrlich vom Dekanat Westerwald.

Themen spielerisch-krativ, geistlich-theologisch und praktisch-handwerklich vermitteln

Aus dem Dekanat Weilburg ist Anna da Silva dabei. In ihrem Workshop „Von der Hand zum Herzen“ lernen die Teilnehmenden, mit Hilfe von Zollstöcken Geschichten zu erzählen. Einen Tisch weiter bauen Leute gerade aus einem Schuhkarton, Butterbrotpapier und Handylampe ein Schattentheater, auf dem später die biblische Geschichte „Jesus geht im Sturm auf dem Wasser“ zu sehen ist. Die dritte Gruppe realisiert Holzpüppchen passend zur Geschichte. Anna da Silva: „Es ist immer wieder klasse, zu erleben, wie sich mit einfachen Mitteln Geschichten viel besser und nachhaltiger erzählen lassen.“

Im nächsten Raum schneiden Teilnehmer gerade Bambusrohre zurecht. „Daraus bauen wir ein Dosen-Bienenhotel“, erklärt Stefan Tron, Gemeindepädagoge im Dekanat Runkel. Ebenso werden in seinem Workshop „Bewahrung der Schöpfung“  das Anlegen von Blühstreifen für Bienen erklärt und umwelt- und hautfreundliche Lippenstifte angefertigt. Resume nach acht Stunden Input und Austausch: „Das war ein interessanter Tag mit vielen Impulsen für meine Arbeit im Jungschar- und Jugendbereich“, sagt Sven Schnautz aus Haiger-Allendorf.

Dies Gebot haben wir von ihm,
daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

1. Johannes 4, 21

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/issalina

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