Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

„Selig ist, der da liest“

16 Lektor*innen in Darmstadt beauftragt

Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt/Constanze SchneiderBeauftragte Lektor*innen

In einem Gottesdienst in der Pauluskirche in Darmstadt hat Pröpstin Karin Held 16 Lektorinnen und Lektoren zu ihrem Dienst in der EKHN beauftragt. Diese kommen aus den Dekanaten Darmstadt-Stadt, Darmstadt-Land, Vorderer Odenwald, Bergstraße und Frankfurt-Offenbach.

Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt/Constanze SchneiderBeauftragte Lektor*innen mit Pfr. Gallasch und Pfr. Dr. Wirth

„Nicht dass wir Herrinnen und Herren wären über euren Glauben, sondern wir sind Gehilfinnen und Gehilfen eurer Freude; denn ihr steht im Glauben.“ Diesen Vers von Paulus aus dem zweiten Korintherbrief (1,24), einen ihrer Lieblingsbibelverse, stellte Pröpstin Karin Held ihrer Ansprache im Gottesdienst voran. 16 Lektorinnen und Lektoren beauftragte sie am Samstag in der Pauluskirche Darmstadt zum Dienst in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Sie seien wie Paulus ebenfalls „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gemeinde Gottes“. Die Beauftragten mögen sich in ihrem Dienst ebenfalls als Gehilfinnen und Gehilfen der Freude erleben, wünschte die Pröpstin.

Der Gottesdienst fand ausschließlich mit den Lektorinnen und Lektoren, der Pröpstin, dem Leiter des Ausbildungskurses Pfarrer Detlef Gallasch, dem im Dekanat Darmstadt-Stadt für die Lektorinnen und Lektoren zuständigen stellvertretenden Dekan Dr. Raimund Wirth sowie Dekanatskantor Wolfgang Kleber an der Orgel statt. Angehörige sowie die Mentorinnen und Mentoren der Beauftragten aus den Dekanaten Darmstadt-Stadt, Darmstadt-Land, Bergstraße, Vorderer Odenwald und Frankfurt-Offenbach konnten den Gottesdienst per Livestream mitverfolgen.
 
Pfarrer Dr. Raimund Wirth, auch gastgebender Pfarrer der Paulusgemeinde, lobte die „großartige Leistung“ des Kursleiters Pfarrer Detlef Gallasch, den Kurs in diesem Jahr auch unter Corona-Bedingungen zu Ende geführt zu haben. Die Pröpstin verpflichtete die Lektorinnen und Lektoren im Namen der Kirchenleitung, verlas den Text der Urkunde, die diese an ihrem Platz vorfanden, segnete sie aus der Distanz ein und betete für sie. Sie dankte Kursleitern und den Mentorinnen und Mentoren für deren Anleitung und Begleitung.

Beauftragt wurden Martin Bönsel, Andrea Cruel, Monica Denz, Stefan Huber, Sophie Kleinmann, Sabine Löchner und Christiane Rahjes aus dem Dekanat Darmstadt-Stadt, Felix Jung, Andrea Rücker, Joachim Keidl und Andrea Quenzer aus dem Dekanat Darmstadt-Land, Konstantin Mascher, Gerd Epting und Claudia Horn aus dem Dekanat Vorderer Odenwald, Michael Laupus aus dem Stadtdekanat Frankfurt-Offenbach sowie Anja Gondolph aus dem Dekanat Bergstraße. Der Ausbildungskurs fand in Darmstadt statt.

„Selig ist, der da liest“

In seiner Predigt sagte Detlef Gallasch, Pfarrer der Stadtmission Darmstadt, dass Ziel der Ausbildung gewesen sei, „Routine im Gottesdiensthalten zu bekommen“. Das bedeute aber nicht, dass „der Gottesdienst zur Routine wird“. Der Gottesdienst solle vielmehr Ritual im besten Sinne sein. In wiederkehrenden Handlungen sei „die Zeitlosigkeit der Liebe und des Geliebtwerdens“ erkennbar. Nach dem Motto „Selig ist, der da liest“, wie er aus dem Beginn der Offenbarung zitierte, mache das Ritual und der so vermittelte Inhalt des Gottesdienstes die Hörenden, die ihn Leitenden und sogar Gott selbst selig. Dabei entlaste, dass es nicht nötig sei, „Sprachkünstler oder Wortakrobaten“ zu sein, weil man „mit enorm guten Worten“ umgehe, die „wirken, weil sie wahr sind“.

Pfarrer Dr. Raimund Wirth beglückwünschte die Beauftragten und richtete die Grüße der jeweiligen Dekaninnen und Dekane aus. Er wies darauf hin, dass sie nun der Dienstaufsicht ihres Heimatdekanats unterliegen, womit Fürsorge und Unterstützung verbunden seien. Aufbauend auf die Lektorenausbildung könne eine Prädikantenausbildung absolviert werden. Viele hätten bereits ihr Interesse daran signalisiert.


Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

to top