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Vielfalt

„Interkulturelle Woche“ startet mit dem Bundespräsidenten in Mainz

IKWLogo (Auge mit bunter Iris)Auch nach vierzig Jahren sind die Interkulturelle Woche und ihre Anliegen aktueller denn je.

Zum vierzigsten Mal rufen in diesem Jahr Kirchengemeinden, Kommunen, Verbände, Organisationen und Initiativen zur „Interkulturellen Woche“ auf. Am Sonntag, den 27. September 2015, wird im Mainzer Dom der ökumenische Auftaktgottesdienst stattfinden. Bundespräsident Joachim Gauck hat seine Teilnahme an den Feierlichkeiten zugesagt.

IKWKlingelschilder mit Fotos verschiedener MenschenDas Konzept der Interkulturellen Woche: Begegnung führt zum Abbau von Ängsten und lässt aus Unbekannten geschätzte Nachbarn, Freundinnen und Freunde werden.

Die Interkulturelle Woche (IKW) findet dieses Jahr vom Sonntag, den 27. September, bis Samstag, den 3. Oktober 2015, unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“ statt. Dazu wird es deutschlandweit Veranstaltungen in mehr als 500 Städten und Gemeinden geben. Tausende von Begegnungsveranstaltungen laden dazu ein, die Einwanderungsgesellschaft in all ihren Facetten zu erleben, gute Erfahrungen wie Konfliktlösungen auszutauschen und für eine menschenfreundliche Gesellschaft zu streiten.

Auftakt mit Persönlichkeiten aus Kirche und Politik

Am Sonntag, den 27. September, findet der bundesweite Auftakt der Interkulturellen Woche in Mainz statt. Aus diesem Anlass laden die Kirchen um 17 Uhr zu einem öffentlichen Ökumenischen Gottesdienst im Hohen Dom zu Mainz unter Leitung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der EKD, Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Metropolit Augoustinos, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, ein.

Anschließend findet um 18.30 Uhr der Festakt im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz statt. Die Auftaktrede wird Bundespräsident Joachim Gauck halten. Außerdem sprechen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der Mainzer Oberbürgermeister Michel Ebling sowie die Vorsitzende des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses Gabriele Erpenbeck. Der vielfach preisgekrönte Schriftsteller und aktuelle Mainzer Stadtschreiber Feridun Zaimoḡlu wirkt im Programm mit. 

Wem es nicht möglich ist, dabei zu sein, kann per Livestream den Festakt verfolgen:

Livestream ab 27.9.2015, 6.00 Uhr online 

Hintergrund

Anfangs noch unter der Bezeichnung „Woche des ausländischen Mitbürgers“, wird sie seit dem Jahr 1975 in gemeinsamer Trägerschaft der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland durchgeführt.

Das Anliegen der „Interkulturellen Woche“ bleibt aktuell

Im Mai ist das Gemeinsame Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche 2015 erschienen. Darin merken Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Metropolit Dr. h.c. Augoustinos an, dass Teile der Bevölkerung Probleme mit der zunehmenden gesellschaftlichen Vielfalt haben. „In den vergangenen Monaten mussten wir erkennen, dass es in Deutschland auch heute noch offenen und verdeckten Rassismus gibt.“ Jeder Form von Ausgrenzung setzen die Kirchenvertreter das Konzept der Interkulturellen Woche entgegen. „Nach 40 Jahren sind die Interkulturelle Woche und ihre Anliegen aktueller denn je.“

Das Gemeinsame Wort ist Bestandteil des Materialhefts zur IKW 2015.
Die Materialien zur Vorbereitung und Durchführung der IKW können unter www.interkulturellewoche.de geordert werden.

Veranstaltungen zur Interkulturellen Woche

 

 

Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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