Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der EKHN zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular und auf facebook sind wir offen für Ihre Anregungen.

Menümobile menu

Flughafen Frankfurt

Al-Wazir schlägt Alternativen zu Terminal 3 vor

BagalEine Turbine vergrößert

Braucht der Frankfurter Flughafen einen dritten Terminal? Fraport sagt ja und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir schlägt Alternativen zu dem Bau vor.

HMWEVLTarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und LandesentwicklungTarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat nach der Präsentation eigener Gutachten zum Bau eines dritten Terminals am Frankfurter Flughafen Alternativen dazu vorgeschlagen. Im Wirtschaftsausschuss des Wiesbadener Landtags plädierte er für eine Erweiterung durch Um- oder Neubau der bestehenden Flugsteige A Plus und C. Der Minister räumte aber ein, dass die drei von ihm beauftragten Gutachten ergeben haben, dass die vom Flughafenbetreiber Fraport bereits im vergangenen Jahr vorgelegten Expertisen wissenschaftlich korrekt und nach anerkannten Standards erstellt wurden. Die Entscheidung über den Bau liege allein beim Unternehmen Fraport, das bereits eine Baugenehmigung für das Terminal 3 hat.

Al-Wazir wandte jedoch ein, dass die Fraport-Expertisen von optimistischen Zahlen ausgingen, die auch bei wirtschaftlichen Krisen oder einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht infrage gestellt würden. In der Vergangenheit hätten sich aber vorausgesagte Steigerungen der Passagierzahlen und vor allem der Zahl an Flugbewegungen nicht in diesem Ausmaß bestätigt. Schon aus rein ökonomischen Gründen wäre das Unternehmen gut beraten, die Alternativen zum Terminal 3 noch einmal gründlich zu prüfen, argumentierte er. Al-Wazir wies darauf hin, dass das Land Hessen mit rund 1,5 Milliarden Euro an Fraport beteiligt ist.

Fraport selbst ließ in einer Erklärung keinen Zweifel daran, dass es den Bau des dritten Terminals weiter für notwendig hält. Schließlich habe es das Vorhaben mit seinen Kosten von rund 2,7 Milliarden Euro wie auch mögliche Alternativen bereits eingehend geprüft. Wenn im Jahr 2021 eine Passagierzahl von 68 Millionen im Jahr erreicht werde, reiche die vorhandene Kapazität nicht mehr aus. Zugleich sagte Fraport aber eine Prüfung der neu vorgelegten Gutachten im Detail zu. Auf den ersten Blick bestätigten sie aber wesentliche Punkte der von Fraport selbst vorgelegten Gutachten, hieß es in der Mitteilung.

© epd: epd-Nachrichten sind urheberrechtlich geschützt. Sie dienen hier ausschließlich der persönlichen Information. Jede weitergehende Nutzung, insbesondere ihre Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Speicherung in Datenbanken sowie jegliche gewerbliche Nutzung oder Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.

Religion ist das,
was uns unbedingt angeht.

(Paul Johannes Tillich)

to top