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Demokratie

Diakonie ruft zur Europa-Demo am Sonntag auf

Esther StoschDemonstration am 19. Mai für „Ein Europa für Alle“

Großdemonstration am 19. Mai in Frankfurt: Unter dem Motto „Ein Europa für alle“ ruft ein breites Bündnis dazu auf, ein Zeichen gegen Nationalismus zu setzen. Auch die Diakonie Hessen ist Teil des Bündnisses.

„Ein Europa für alle – Deine Stimme gegen den Nationalismus!“ Unter diesem Motto plant ein regionales Bündnis aus mehr als 40 regionalen Organisationen und Initiativen in Frankfurt am Main eine Großdemonstration für den 19. Mai. Auch die Diakonie Hessen ist Teil des Bündnisses.

Frankfurt ist eine von sieben deutschen Städten, in denen eine Woche vor der Europawahl am 26. Mai tausende Menschen ihre Stimme für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa erheben werden. Auch in Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart sind Demonstrationen geplant, zu denen ein breites bundesweites zivilgesellschaftliches Bündnis aufruft. 

Frankfurt als internationaler Knotenpunkt

Gerade Frankfurt zeichne sich durch seine Internationalität aus, betonen die Veranstalter: Menschen aus vielen Ländern lebten und arbeiteten in der Stadt. Frankfurt sei wichtiger europäischer Handels- und Finanzplatz, Sitz der Europäischen Zentralbank und womöglich künftiger Standort vieler britischer Banken nach einem Brexit. Mit seinem Flughafen sei Frankfurt zudem ein Kristallisationspunkt der Auseinandersetzung um Asyl- und Menschenrechte und eine der deutschen Städte, aus denen immer wieder Abschiebungen durchgeführt werden.

Die Europawahl am 26. Mai werde eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollten mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben, so die Veranstalter. 

Das Bündnis ruft alle Bürgerinnen und Bürger aus Hessen, Rheinland-Pfalz und der Region dazu auf, am 19. Mai ab 12 Uhr auf dem Frankfurter Opernplatz gemeinsam ihre Stimme gegen Nationalismus und Rassismus zu erheben und für ein „Europa für alle“ auf die Straße zu gehen. 

Die wirklichen Beziehungen zwischen Menschen
sind immer ein Angewiesensein,
ein Einander-Brauchen.

(Dorothee Sölle)

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