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Vorsitzender des Regionalen Dialogforums gab Auskunft über die Entwicklung des Verfahrens um die Flughafenausbaupläne

Die evangelische Kirche will auf die Einhaltung des Nachtflugverbotes achten

"Das Nachtflugverbot ist im Antrag auf Planfeststellung enthalten," erklärte Professor Johann-Dietrich Wörner, der Vorsitzende des Regionalen Dialogforums Flughafen Frankfurt, vor der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Die Vertreter der Dekanatssynoden Runkel, Rüsselsheim und Groß-Gerau hatten Anträge gestellt, in denen sie die Synode darum baten, die Einhaltung der Paketlösung des Mediationsverfahrens zu prüfen. Zu dem Paket gehört die Optimierung des vorhandenen Systems, eine Kapazitätserweiterung durch Ausbau, ein Nachtflugverbot, ein Anti-Lärm-Pakt und ein Regionales Dialogforum.

Der Vorsitzende des Forums, der zugleich auch Synodaler in der EKHN ist, versicherte, dass das Nachtflugverbot sich nicht nur auf die neue Landebahn beziehe, sondern für den ganzen Flughafen gelte. Allerdings dürfe es nicht sein, dass nachts beispielsweise keine Rettungsflüge mehr stattfinden.
Zur Rolle der Kirche bemerkte er: "Ich bin dankbar, dass die evangelische Kirche an dem Regionalen Dialogforum teilnimmt. Ihre Beiträge tragen dazu bei, dass wir den Dialog fortführen können."

Im Synoden-Plenum machten sich auch kritische Stimmen bemerktbar. So sollen sich Bürger im Mainzer Raum beim Thema "Flughafenausbau" allein gelassen fühlen. Wörner bot an, dass das Regionale Dialogforum eine Info-Veranstaltung zum Thema "Flughafenausbau" durchführen könne. Grundsätzlich solle man hier das Forum rechtzeitig ansprechen und nicht erst warten, bis der Unmut in der Bevölkerung wachse.
Im Rahmen der Diskussion um den Flughafenausbau appellierte der Synodale Volkhard Guth, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Rüsselsheim, an die Kirche, stärker ethische, theologische und seelsorgerliche Aspekte gegenüber den wirtschaftlichen Argumente aufzuführen.

Der Kirchensynodalvorstand will das Thema "Flughafenausbau" auf die Tagesordnung der nächsten Synode setzen. Peter Steinacker, der Kirchenpräsident der EKHN, unterstützte diesen Vorschlag: "Wir müssen das Thema immer wieder aufs Tapet bringen, damit das Mediationspaket eingehalten wird."

Du wirst Gottes Kraft in der Schwachheit erfahren,
nicht vorher, nicht daran vorbei.
In der eigenen Schwachheit, in den Dingen,
um die ich einen großen Bogen mache,
meine Tabus, meine wunden Punkte.
Aber es tut nicht nur weh, es tut auch gut,
am wunden Punkt berührt und geheilt zu werden.
Und es führt kein Weg daran vorbei,
wenn es richtig gut werden soll.

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