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Dekanatsweites Videoprojekt

Ein ganzer Kirchenkreis stimmt gemeinsam ein ins Gotteslob

Kai FuchsGäbe es eine weltweite Top Ten der Kirchenlieder: Es wäre sicherlich mit dabei. "Großer Gott wir loben Dich" sangen über 1.000 Gottesdienstbesucher in 14 Kirchen des Evangelischen Dekanats Rodgau - räumlich und zeitlich getrennt, und doch in Bild und Ton vereint.Gäbe es eine weltweite Top Ten der Kirchenlieder: Es wäre sicherlich mit dabei. "Großer Gott wir loben Dich" sangen über 1.000 Gottesdienstbesucher in 14 Kirchen des Evangelischen Dekanats Rodgau - räumlich und zeitlich getrennt, und doch in Bild und Ton vereint.

Über 1000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus 14 Kirchengemeinden, zehn Strophen „Großer Gott, wir loben Dich“ – und am Ende steht ein Video zum Jahresthema des Kirchenkreises „Reformation – Gestern. Heute. Morgen.“.

Es ist eines der bekanntesten und meistgesungenen Kirchenlieder, das das Evangelische Gesangbuch unter der Nummer 331 bereit hält: „Großer Gott, wir loben Dich“, mit seiner hymnischen Melodie aus dem 18. Jahrhundert und dem Text von Ignaz Franz, der, basierend auf dem „Te Deum Laudamus“ der frühen Kirche auf 1768 datiert. Egal, ob volks- oder freikirchlich geprägt, egal, ob evangelisch oder katholisch – das Lied ist nicht zuletzt dank deutscher Auswanderer nach Nordamerika heute weltweit bekannt und wird in allen Winkeln des Globus zum Gotteslob angestimmt.

1000 Gottesdienstbesucher in 14 Gemeinden haben mitgemacht

Auf ein besonderes Experiment haben sich die Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Rodgau in diesem Jahr eingelassen: Zeitversetzt und in ihren Heimatkirchen, und dennoch gemeinsam haben über 1.000 Gottesdienstbesucher in 14 Gemeinden des Kirchenkreises im Frühjahr und Sommer dieses Jahres kräftig eingestimmt. Im Rahmen des diesjährigen Dekanatsfestgottesdienstes zu Beginn des neuen Kirchenjahres in Mühlheim stellte die Projektgruppe um Dekanatskantor Christian Müller, Öffentlichkeitsreferent Kai Fuchs und die Ideengeberin, Pfarrerin Kornelia Kachunga aus Obertshausen, das geschnittene Video-Ergebnis der Öffentlichkeit vor.

Die Gemeinden sangen zum Playback statt zur Orgel

„Was einfach klingt, war eine logistische Herausforderung“, blickt Christian Müller auf das Projekt zurück: „Wie schaffen wir es zum Beispiel, dass alle Gemeinden im gleichen Tempo singen?“ Der Kirchenmusiker des Dekanats und Kantor der Evangelischen Christus-Gemeinde Dietzenbach spielte das Lied ein, und in den Gemeinden wurde, statt wie gewohnt zur heimischen Orgel, zu dieser Playback-Einspielung gesungen. „Zwar merkt man an ein oder zwei Stellen, wie sich die unterschiedliche Größe unserer Kirchräume auf die Akustik und damit auch auf den Gesang auswirkt“, räumt Müller ein, „aber das Ergebnis, das vor Ort in den Kirchengemeinden ebenfalls unentgeltlich von Aktiven aufgezeichnet wurde, kann sich dennoch mehr als sehen lassen“.
Dies verdankt der Kirchenkreis auch der engagierten Mithilfe von Sebastian Klein: Der langjährige Ehrenamtliche in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit ist gelernter Mediengestalter und Mitinhaber der Offenbacher Firma „ms.mediaservice“. Dort erledigte er zusammen mit Kai Fuchs ehrenamtlich sämtliche Postproduktionsarbeiten bis hin zum fertigen Video, das nun auch auf Youtube der Öffentlichkeit zum Anschauen und Mitsingen zur Verfügung steht.

Dem Glauben in ökumenischer Verbundenheit Ausdruck verleihen

Für den Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Carsten Tag, ist das Sing- und Videoprojekt „gleichermaßen ein Gemeinschaft stiftendes Projekt für unsere Kirchengemeinden im Evangelischen Dekanat Rodgau und ebenso ein Medium, mit dem wir gemäß unserem Jahresthema sowie im Vorfeld des 500. Reformationsjubiläums im Jahr 2017 an die Öffentlichkeit gehen und unserem Glauben in ökumenischer Verbundenheit Ausdruck verleihen können“. Deswegen geht der Dank des Dekanatssynodalvorstands noch einmal an alle beteiligten Kirchengemeinden, Gottesdienstbesucherinnen und –besucher sowie Kameraleute, die die Verwirklichung dieses Mammutprojekts erst möglich gemacht haben.

Du wirst Gottes Kraft in der Schwachheit erfahren,
nicht vorher, nicht daran vorbei.
In der eigenen Schwachheit, in den Dingen,
um die ich einen großen Bogen mache,
meine Tabus, meine wunden Punkte.
Aber es tut nicht nur weh, es tut auch gut,
am wunden Punkt berührt und geheilt zu werden.
Und es führt kein Weg daran vorbei,
wenn es richtig gut werden soll.

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