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Woche der Brüderlichkeit

EKD-Ratsvorsitzender: „Niemand darf sich an Bedrohung von Juden gewöhnen“

mck/Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Die „Woche der Brüderlichkeit“ fördert den christlich-jüdischen Dialog und setzt sich für ein friedliches Zusammenleben ein.

Die bundesweite christlich-jüdische „Woche der Brüderlichkeit“ ist am Sonntag zentral in Ludwigshafen eröffnet worden. „Niemand darf sich an die tägliche Realität der Bedrohung von Juden in diesem Land gewöhnen“, forderte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm,laut Redemanuskript. Es sei bedrückend und beschämend, dass der Vorsitzende des Zentralrats der Juden überlegen müsse, ob Juden an bestimmten Orten besser keine Kippa tragen.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bezeichnete die „Woche der Brüderlichkeit“ als beispielhaft für die Verständigung in der Gesellschaft. Der Dialog und die Versöhnungsarbeit der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit hätten „Maßstäbe für eine lebendige Erinnerungskultur gesetzt“, sagte Dreyer laut ihrer Pressestelle. Die Deutschen tragen nach Dreyers Worten eine besondere Verantwortung, sich gegen fremdenfeindliche und extreme Gruppen zur Wehr zu setzen. Die Frage,wie Christen, Juden und Muslime sich verstehen und miteinander leben, werde die Zukunft prägen.

Die 80 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland setzen sich für den christlich-jüdischen Dialog sowie für ein friedliches Zusammenleben der Völker und Religionen ein. Sie veranstalten seit 1952 jedes Jahr die „Woche der Brüderlichkeit“.

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