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Trauer

Hessischer Landtag gedenkt der Terroropfer von Paris

istockphotos.com/ra-photosPortalHessischer Landtag in Wiesbaden

Mit einer Bekräftigung der deutsch-französischen Freundschaft hat der Hessische Landtag am Dienstag der Terroropfer von Paris gedacht. Sowohl Landtagspräsident Norbert Kartmann (CDU) als auch die französische Generalkonsulin in Frankfurt, Sophie Laszlo, bekundeten vor den Abgeordneten den Willen beider Länder, jetzt noch enger zusammenzustehen.

Die französische Diplomatin bezeichnete es als große Ehre, vor dem Landesparlament sprechen zu dürfen. Sie bedankte sich für die zahlreichen Beweise der Anteilnahme und Solidarität mit den Menschen ihres Landes in Hessen und Deutschland. Die Anschläge auf das Satireblatt "Charlie Hebdo" im Januar und die jüngsten Terrorakte von Paris hätten ihr Land "wie nie zuvor ins Herz getroffen", 2015 sei ein Jahr der Trauer für Frankreich. Grundrechte wie die Pressefreiheit und auch die zur nationalen Identität gehörende Lebensfreude seien auf barbarische Weise angegriffen worden.

Frankreich steht nicht alleine

"Doch Frankreich steht nicht alleine", sagte Laszlo. Die Terroristen seien mit dem Versuch gescheitert zu zerstören, was die Menschen in Europa zusammenhalte. Jetzt seien um so mehr Dialog und Verständigung unterschiedlicher Nationen und Religionen gefragt. Der Islam, der auch zu Frankreich gehöre, dürfe nicht mit Islamisten und Terroristen gleichgesetzt werden. Die französische Generalkonsulin lobte auch die Offenheit Deutschlands für Flüchtlinge und warb für einen Erfolg der Weltklimakonferenz in Paris, damit es nicht noch viele Klimaflüchtlinge gebe.

Landtagspräsident Kartmann drückte nicht nur das tief empfundene Mitgefühl der Menschen in Hessen mit den Opfern von Paris und ihren Angehörigen aus. Er beschwor auch die Würde des Menschen und rief aus: "In diesem Geiste stehen wir an der Seite Frankreichs." Zugleich rief er dazu auf, auch weiterhin in Lokale, Stadien und Konzerte zu gehen. Die Menschen dürften sich ihre Offenheit nicht nehmen lassen. 

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Glück ist Verbundenheit,
also eben nicht die unverbundene Selbststeigerung,
die alles andere benutzt zur eigenen Optimierung.

(Fulbert Steffensky)

Johannes 1,16

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Quelle: gettyimages, rusm

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