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Rheinland-Pfalz

Hotel- und Gaststättenverband will weiterhin Flüchtlinge ausbilden

snvv/istockphoto.comAuch Asylsuchende sollen eine Chance auf Ausbildung haben.Auch Asylsuchende sollen eine Chance auf Ausbildung haben.

In Rheinland-Pfalz sollen bis zum Herbst 300 Ausbildungsplätze an Asylsuchende gehen. Laut SWR-Berichten ist dieses Vorhaben gefährdet.

Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Rheinland-Pfalz hält an dem zu Jahresbeginn vereinbarten Vorhaben fest, 300 Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zur Verfügung zustellen. Der Landesvorsitzende Gereon Haumann wies am Freitag Berichte zurück, das Projekt drohe zu scheitern. „Weder ist das Projekt gefährdet noch gibt es Versäumnisse aufseiten der Kommunen“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Südwestrundfunk hatte zuvor berichtet, die Umsetzung der Pläne sei wegen fehlender Abstimmungen bereits in Zeitverzug geraten. So sei beispielsweise noch immer nicht geklärt, wer die Sprachkurse für die Auszubildenden organisieren werde.

„Ich wäre in Sorge, wenn wir heute nicht den 6. März, sondern den 6. Juni hätten“, versicherte Haumann. Ungeachtet der Frage, wer die Sprachkurse finanzieren werde, hätten sich viele Kommunen bereits stark für das Projekt engagiert und beispielsweise Stiftungsgeld eingeworben. Die Landesregierung forderte er zugleich auf, geeignete Kandidaten für die Ausbildungsplätze bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen auszuwählen und dies bei der Verteilung der Flüchtlinge auf die Kommunen zu berücksichtigen.

Die Idee zu dem Ausbildungsprojekt war im Januar während eines von der rheinland-pfälzischen CDU anberaumten „Flüchtlingsgipfels“ in Mainz aufgekommen. DEHOGA-Mitgliedsunternehmen erklärten sich bereit, bis zu 300 Ausbildungsplätze für Asylbewerber zu schaffen. Der Ausbildungsbeginn wurde auf den 1. September oder den 1. August festgelegt. Zuvor sollten die künftigen Auszubildenden möglichst ein dreimonatiges Praktikum und einen dreimonatigen Sprachkurs absolvieren.

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