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Gernot Bach-Leucht eingeführt

Landesjugendpfarrer: Menschen und Gaben stärken

EKHN / BergmannEinführung des neuen Landesjugendpfarrers Gernot Bach-Leucht von der Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten Ulrike Scherf

Große Feier im Kloster Höchst im Odenwald: Am Samstag ist der neue hessen-nassauische Landesjugendpfarrer eingeführt worden. Gernot Bach-Leucht forderte: Jugendliche ernster nehmen, denn sie können der Kirche wichtige Impulse geben.

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EKHNLandesjugendpfarrer Gernot Bach-Leucht

Darmstadt / Höchst im Odenwald, 21. März 2015. Am Samstag (21. März) ist der neue Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Gernot Bach-Leucht, im Kloster Höchst / Odenwald von der Stellvertreterin des hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten, Ulrike Scherf, in sein Amt eingeführt worden. Bach-Leucht ist in der rund 1,7 Millionen Mitglieder zählenden Kirche der Hauptverantwortliche für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Der 55 Jahre alte evangelische Theologe war davor Stadtjugendpfarrer in Darmstadt und Gemeindepfarrer in Weiterstadt. Er trat im Dezember letzten Jahres seine Aufgabe als Leiter des Fachbereichs Kinder und Jugend im Zentrum Bildung der EKHN und als Landesjugendpfarrer an. Sein Vorgänger Hans Peter Saaler hatte sich nur wenige Monate nach seinem Dienstbeginn im vergangenen Jahr dafür entschieden, aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederzulegen.

Scherf: Schatz der Kirche wahrnehmen

Im Einführungsgottesdienst am Samstag hat die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten, Ulrike Scherf, die besondere Rolle der evangelischen Jugendarbeit hervorheben. Nach Scherf sind „junge Menschen mit ihren Ideen, Fragen, Anregungen, ihrer Kritik und Energie ein Schatz für unsere Kirche“. Es habe sich gezeigt, dass sie ein besonderer „Seismograph für gesellschaftliche, politische und kirchliche Entwicklungen“ seien und sie sich besonders auf neue Wege einließen. Deshalb reize die Arbeit mit ihnen und fordere gleichzeitig heraus. Wichtig ist nach Scherf auch, auf die „Erfahrung des Angenommenseins von Gott“ zurückzugreifen und sie ausstrahlen zu lassen. So könnten „junge Menschen im Zutrauen zu ihren Gaben gestärkt werden“ und sich „in unserer Kirche mit dem, was sie wollen und brauchen wahrgenommen und geachtet fühlen“.

Bach-Leucht: Gemeinsam gehen

Bach-Leucht sprach das Thema „Vertrauen und Zutrauen“ an. Gott schenke Menschen Vertrauen und so könnten sie auch anderen „vertrauen und etwas zutrauen“. Dies sei gerade mit Blick auf Jugendliche besonders wichtig „in unserer Kirche und Gesellschaft“. Bach-Leucht betonte auch, dass in der EKHN schon „viele Schritte im Vertrauen auf Jugendliche und ihnen etwas zuzutrauen“ gegeben habe. Als Beispiel nannte er die Benennung von Jugendsynodalen in die Kirchensynode und in die Dekanatssynoden sowie die Wahl von Jugenddelegierten in die Kirchenvorstände. „Jugendliche können uns Impulse geben, uns in der Kirche weiter zu entwickeln. Wir sollten sie einladen, mit uns ein Stück des Weges zu gehen und uns von ihnen ebenso dazu einladen lassen“, so Bach-Leucht.

Zur Person Bach-Leucht

Gernot Bach-Leucht wurde 1959 in Wiesbaden geboren und ist in der hessischen Landeshauptstadt aufgewachsen. Von 1978 bis 1986 studierte er evangelische Theologie in Hamburg und Mainz. 1987 bis 1989 absolvierte er sein Vikariat in Mühlheim am Main. Danach war er bis 1994 Pfarrvikar in Mörfelden-Walldorf (Ortsteil Walldorf). Für 13 Jahre arbeitete er dann als Pfarrer im südhessischen Weiterstadt. Von 2007 an war er Stadtjugendpfarrer in Darmstadt. Der Theologe war bis zu seinem Dienstantritt auch Mitglied der aktuellen Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und arbeitete dort im synodalen Ausschuss für die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen, Bildung und Erziehung mit.  Bach-Leucht ist vielen in der EKHN sowohl in der Jugendarbeit als auch darüber hinaus bekannt. Als Stadtjugendpfarrer pflegte er regelmäßige Kontakte zur Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau e.V. (EJHN) durch den Besuch der Vollversammlung. Bach-Leucht ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn

Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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