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Evangelische und katholische Kirche

Standards in Kindergärten werden enger abgestimmt

Lichtkunst.73/pixelio.deBällchenbad in der Kindertagesstätte

Gleiche Standards in den kirchlichen Kindertagesstätten: Die hessen-nassauische Kirche sowie das Bistum Mainz und Limburg haben sich auf den Weg gemacht, ihre unterschiedlichen Regelungen anzupassen. Das soll die Qualität sichern und die Absprachen mit Trägern und Kommunen einfacher machen.

Limburg, Mainz, Darmstadt, 7. August 2014. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau sowie die beiden katholischen Bistümer Mainz und Limburg wollen ihre Standards für Kindertagesstätten im Bundesland Hessen künftig enger aufeinander abstimmen. Das ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs, wie die Pressestellen der drei Kirchen am Donnerstag (7. August) in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Ziel sei es, vergleichbare Rahmenbedingungen für die Ausstattung und die Finanzierung der konfessionellen Kindertagesstätten zu erreichen. Eine wesentliche Aufgabe müsse es sein, durch eine sinnvolle Verteilung von Geld und Personal zu mehr Bildungsgerechtigkeit beizutragen.  Dies bedeute gleichzeitig auch, auf mehr Planungssicherheit und Transparenz für die kirchlichen Träger von Kindertagesstätten und ihre kommunalen Kooperationspartner hinzuarbeiten.

Grundlage für die Bildungs- und Erziehungsarbeit in konfessionellen Kindertagesstätten bleibe das biblisch-christliche Menschenbild, auf dessen Grundlage eine besondere Werteorientierung und Identitätsbildung für Kinder erreicht werden soll. Im Bundesland Hessen unterhält die hessen-nassauische Kirche 489 Kindertagesstätten, das katholische Bistum Limburg 231 und das Bistum Mainz 120 Einrichtungen. Insgesamt wenden die evangelische Gliedkirche sowie die beiden Bistümer in diesem Jahr rund 70 Millionen Euro an kirchlichen Eigenmitteln für das Engagement in Kindertagesstätten auf.

Für den Leiter der Kirchenverwaltung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Heinz Thomas Striegler, ist der Auftakt zur Vereinheitlichung „ein wichtiger Schritt, um Klarheit zu schaffen und bei Kommunen und Trägern gleiche Gesprächsvoraussetzungen zu haben.“ Der Ständige Vertreter des Apostolischen Administrators im Bistum Limburg, Wolfgang Rösch, lobte die Zusammenkunft als „gelungenes Signal für eine ökumenische Kooperation zum Wohl von Kinder und Eltern“. Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann vom Bistum Mainz attestierte den gemeinsamen Gesprächen „eine sehr konstruktive Perspektive, die hilft, die Betreuung der Kinder in unseren kirchlichen Einrichtungen zukunftssicher zu machen“. 

Jeder Mensch braucht einen Hoffnungsschrank,
in dem wir die Erfahrungen
von Befreiung sammeln.

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