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„Mit Medien Leben gestalten"

Förderpreis für Medienprojekt mit jungen Flüchtlingen

Pfarrer Wolfgang PrawitzFoerderpreis fuer Oekumene Projekt PrawitzFoerderpreis fuer Oekumene Projekt Prawitz

„Wir schaffen Begegnungen zwischen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und anderen Jugendlichen. Sie können an vier Wochenenden gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen teilen." Das Projekt „Mit Medien Leben gestalten“ wird vom Land Hessen mit 7.000 Euro gefördert.

Das Projekt „Mit Medien Leben gestalten“ mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und anderen Jugendlichen im Kreis Groß-Gerau von Ökumene-Pfarrer Wolfgang Prawitz vom Ev. Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) mit 7.000 Euro gefördert. Den Förderbescheid hat Prawitz am 8. Juli 2016 von Staatssekretär Ingmar Jung (HMWK) und Dr. Gabriele König von der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. (LKB) freudig entgegengenommen.

Miteinander statt Nebeneinander

In dem vom Ev. Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim durch Pfarrer Wolfgang Prawitz dargestellten Projekt geht es darum, dass Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrungen an vier Wochenenden gemeinsam mit Hilfe von unterschiedlichen Medien selbstständig Werke herstellen, die ihre Sichtweisen auf Leben, Gesellschaft und Alltag darstellen.
 „Wir schaffen Begegnungen zwischen den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und anderen Jugendlichen. Dabei können die Jugendlichen an den vier Wochenenden gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen teilen. Ich wünsche mir, dass  die Jugendlichen voneinander hören, miteinander kreativ sind und dabei Spaß haben. So kann aus einem „Nebeneinander“ ein „Miteinander“ werden“, freut sich Pfarrer Wolfgang Prawitz auf die friedens-, medien- und erlebnispädagogische Zeit mit den Jugendlichen.  

Musik, Fotografie und Film schaffen gemeinsame Erlebnisse

An vier Wochenenden im Herbst 2016 stehen jeweils die Fragen „Wie geht es mir?“ (Musik),  „Was sehe ich?“ (Fotografie) und  "Was wünsche ich mir?" (Film) im Fokus. Mithilfe dieser Medien werden Gefühle, Erlebnisse, Träume und Wünsche von Jugendlichen aus dem Kreis Groß-Gerau und aus Kriegsländern geteilt. Erinnerungen von Heimweh, Hass, Trauer, Hoffnung, Spaß und Liebe werden in der Gruppe erlebt, dargestellt und besprochen. Musik weckt Emotionen, Fotos stellen Lebensalltag dar und im Film können Wünsche und Hoffnungen Wirklichkeit werden.

Christian verliebt sich in Sevda 

Der Ökumene-Pfarrer hat seit 2003 im Ev. Dekanat Groß-Gerau zahlreiche interreligiöse Medien-Projekte mit Jugendlichen durchgeführt. So ist der mit deutschen und türkischen Jugendlichen aus Groß-Gerau entstandene Film „Denk an Sevda“, der die Liebe eines evangelischen Jugendlichen zu der türkischen Muslima „Sevda“ beschreibt, als DVD mit Unterrichtsmaterialen im Ev. Dekanat in Groß-Gerau erhältlich.  

Anerkennung vom Hessischen Ministerium - 7000 Euro

Mit der Förderung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst kann Pfarrer Prawitz nun gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Sozial- und Integrationsbüros der Kreisstadt, mit Flüchtlingsberater/Innen des Kreises sowie des regionalen Diakonischem Werkes und mit dem Medienpädagogen Jan Ruland (Kameramann von „Denk an Sevda“) richtig loslegen.  Die Gesamtausgaben für das Projekt im Zeitraum von Juli bis Dezember 2016 betragen ca. 10.500 Euro, wobei das Ev. Dekanat mit 3500 Euro beteiligt ist.
Im Projekt werden digitale Medien-Inhalte produziert, die anschließend über das Internet sowie auf Datenträgern für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt werden. Der Projektverlauf und die Erfahrungen werden laufend schriftlich festgehalten und können anderen, die ähnliche Projekte durchführen wollen, zur Verfügung gestellt werden.

Heidi Förster
Öffentlichkeitsarbeit

Du wirst Gottes Kraft in der Schwachheit erfahren,
nicht vorher, nicht daran vorbei.
In der eigenen Schwachheit, in den Dingen,
um die ich einen großen Bogen mache,
meine Tabus, meine wunden Punkte.
Aber es tut nicht nur weh, es tut auch gut,
am wunden Punkt berührt und geheilt zu werden.
Und es führt kein Weg daran vorbei,
wenn es richtig gut werden soll.

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