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UN bezog Stellung

Nach den Anschlägen von Paris den Schutz von Flüchtlingen gewähren

Esther StoschUnter dem Hashtag #PrayForParis und mit dem Eifelturm als Peace-Zeichen zeigen Menschen aus aller Welt in den sozialen Medien ihre Anteilnahme für die Terroropfer in Paris.Unter dem Hashtag #PrayForParis und mit dem Eifelturm als Peace-Zeichen zeigen Menschen aus aller Welt in den sozialen Medien ihre Anteilnahme für die Terroropfer in Paris.

Die Toten, Verletzten und deren Angehörigen waren in Paris unmittelbar von der Gnadenlosigkeit des Islamischen Staates (IS) betroffen. Seine Kämpfer wüten auch in Syrien, deshalb suchen zahlreiche Flüchtlinge Schutz. Ein Grund für Kirchenpräsident Jung davor zu warnen, Migranten unter Generalverdacht zu stellen. Auch die UN meldete sich zu Wort.

„Ich habe Angst, dass die Menschen ihre Meinung über Flüchtlinge ändern“, so zitiert FAZ-Online den Syrer Shady  im Flüchtlingsheim in Gießen. Laut dem Pressebericht ist das Entsetzen ins Hessens Flüchtlingsheimen über die Attentate in Paris groß. Doch die Befürchtungen des Flüchtlings sind nicht ganz unbegründet. So hatte der bayerische Finanzminister Markus Söder (CDU) in einem Interview in der „Welt am Sonntag“ behauptet, dass die Zeit unkontrollierter Zuwanderung und illegaler Einwanderung so nicht weitergehen könne. Paris ändere alles. Dafür erntete er harsche Kritik von Ministerpräsident Seehofer, zudem hat Söder seine kritischen Äußerungen zur Flüchtlingspolitik zurück genommen.

Flüchtlinge sind selbst Opfer des Islamischen Staates

Auch die Vereinten Nationen hatten sich zu Befürchtungen dieser Art geäußert. Zwar sei es nachvollziehbar, dass Nationalstaaten alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen müssten, um ihre Bürger vor jeder Form von Terrorismus zu schützen. Es sei jedoch „nicht der richtige Weg, den Blick auf Flüchtlinge zu richten, bei denen es sich um schutzlose Menschen handle, die vor der gleichen terroristischen Gefahr fliehen würden, wie Ban Ki-Moons Sprecher, Stéphane Dujarric am Montag in New York mitteilte. Ihnen müsse daher mit Einfühlung begegnet werden. Auch der geflohene Shady erklärte in der FAZ: „Wir sind vor dieser Gewalt geflohen, wir brauchen Sicherheit.“

Kirchenpräsident Jung warnte davor, aus den Anschlägen Kapital zu schlagen

Kirchenpräsident Volker Jung hatte bereits am Samstag erklärt: „Es wäre schlimm, wenn politische Kräfte jetzt in unserem Land daraus Kapital schlagen würden und beispielsweise Migranten plötzlich unter einen terroristischen Generalverdacht stellten“.

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.

Epheser 2,19

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages /nottomanv1

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