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Ökumenischer Gedenkgottesdienst zum Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren

Am 1. August um 18 Uhr laden das Evangelische Dekanat Wetterau und die Evangelische Kirchengemeinde Friedberg zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Friedberger Stadtkirche ein.

Bei der Planung dieses Gottesdienstes im Frühjahr 2014 ahnte niemand, wie gegenwärtig das Thema Krieg in diesen Tagen sein würde.

„Mit Entsetzen sehen wir die Nachrichten, das Leiden der Menschen in Gaza und Jerusalem, Kämpfe in der Ukraine, Aussichtslosigkeit in Syrien. Wir laden alle Menschen ein, mit uns gemeinsam für den Frieden zu beten.“, so die Friedberger Pfarrerin Susanne Domnick.

Texte von Zeitzeugen

Dekan Volkhard Guth, Pfr. Stefan Wanske (designierter Dekan des kath. Dekanats Wetterau-West) und Pfarrerin Susanne Domnick gestalten den Gottesdienst gemeinsam. Christian Herrmann, Monika Schäfer-Mathews und Pfr. i. R. Hartmut Clotz sprechen Texte von Zeitzeugen des ersten Weltkrieges.

 

Musikalisch wird der Gottesdienst vom Bläserensemble „Contrapunctus“ unter Leitung des Butzbacher Kantors Uwe Krause begleitet. Contrapunctus erscheint in großer 13-köpfiger Besetzung mit einem Werk, das erst an Pfingsten in der Butzbacher Markuskirche uraufgeführt wurde: „Lichtgestalten“ von Paul Engel. Paul Engel arbeitet bereits seit einigen Jahren eng mit Krause zusammen an der Entwicklung einer modernen Kirchenmusik. Krause: „Das ist nicht Pop, nicht Jazz, nicht Avantgarde – man muss es einfach hören“

An Weltkriege erinnern

 

Mit dem ökumenischen Gottesdienst startet eine Veranstaltungsreihe des Evangelischen Dekanat Wetterau unter dem Titel „Erinnern und Verstehen – 28. Juli 1914 – 8. Mai 1945“ Sabine Bode wird am 18. September aus ihrem neuen Buch „Kriegsenkel“ lesen, das Hamburger Theaterstück „Weltenbrand“ zeigt am 29. Oktober eine szenische Collage zum 1. Weltkrieg, Herfried Münkler spricht am 4. März 2015 über alte und neue Konflikte „Von Verdun bis Bagdad“ und eine Ausstellung widmet sich ab 8. Mai 2015 den Erinnerungsstücken der „Kriegskinder“.

 

Ausführliche Informationen finden Sie im Programmflyer„Erinnern und verstehen“

 

 

 

Jetzt in diesen Zeiten.
Wo Ungewissheit uns umtreibt.
Vor dem Virus, das sich ausbreitet.
Oh Gott,
wir wollen daran denken,
dass du von Urzeiten her –
deine Hand über uns hältst.

(nach Doris Joachim)

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