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Kirchentag in Hamburg

Party bei Soul feel du brauchst

Esther StoschNils Landgren mit seiner Band Funk UnitNils Landgren mit seiner Band Funk Unit

Rund 7000 Besucher strömen zur Abschlussveranstaltung des 34. Kirchentages. Hochkarätige Musiker, Promis aus Kultur und Politik lassen die Messehalle in Hamburg beben.

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Promi-Sichtung: Peer Steinbrück Promis bei Soul feel du brauchst Pfarrerin Ilka Friedrich Kabarettist Eckart von Hirschhausen Kanzlerkandidat Peer Steinbrück 7000 Besucher bei Soul feel du brauchst
Esther StoschIlka Friedrich und Eckart von HirschhausenPfarrerin Ilka Friedrich und Eckart von Hirschhausen auf der Bühne bei Soul feel du brauchst

„Hier ist einfach eine geile Stimmung“, sagt Ilka Friedrich über den letzten Abend des Hamburger Kirchentages. Gemeinsam mit dem Bonner Pfarrer Siegfried Eckert steht die Geistliche aus Darmstadt auf der Bühne und moderiert. Das Motto „Soul feel du brauchst“ zieht sich durch den Abend. „Die Musik trägt die Seele“, erklärt Friedrich und „die Seele ist das entscheidende Organ. Der Abend ist eine Mischung aus Musik, Spaß und einer ernsten Botschaft.“ Auf der Bühne stehen der Jazz-Musiker Nils Landren, Kabarettist Eckardt von Hirschhausen, Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider.

Eine Mischung, die bei dem Publikum ankommt. Besonders Eckardt von Hirschhausen bringt die Halle zum Toben. „Seine Witze haben Tiefgang“, sagt Frank Langner aus Dreisa bei Darmstadt. „Im ersten Moment habe ich nur gelacht. Danach habe ich darüber nachgedacht und dabei entdeckt, dass sie einen wahren Kern haben“, resümiert er.

So viel du brauchst – Leben im Überfluss

Langner findet für sich auch einen ganz persönlichen Kern in der Botschaft des 34. Kirchentages. Während der Bibelarbeiten und der Veranstaltungen in Hamburg ist ihm aufgefallen, dass „mir oft die Zeit fehlt über Themen wirklich nachzudenken“. Die Zeit in Hamburg hat ihm Anregungen für seine Arbeit als Jugendreferent mitgegeben. „Etwa  die Diskussion über die Vielfalt der  evangelischen Kirche war für mich eine Bereicherung“, sagt er. Dem schließt sich sein Kollege Piet Henningsen an. 

Henningsen sagt über sich, dass er kein emotionaler Mensch sei, aber „spätestens 24 Stunden nach dem Beginn des Kirchentages war ich begeistert“. Für ihn hat das Motto „So viel du brauchst“ vor allem eines gezeigt: „Ich lebe im Überfluss, vor allem materiell im Haushalt.“ Er ist „betroffen, wie wenig ich bisher auf den Überfluss reagiert habe.“ 

Auch Ilka Friedrich zieht ihr persönliches Fazit des Kirchentages. „Ich kann von meiner Freude und Warmherzigkeit abgeben“, sagt sie. Hiervon hat sie „so viel du brauchst“. Der Samstagabend gehört zu ihren persönlichen Highlights. Auf der Bühne kann sie ganz persönlich mit dem Musiker Nils Landgren plaudern. Solche Situationen zeichnen ihrer Meinung nach den 34. Kirchentag aus: „Man kann ganz nah an Menschen heran kommen, die normalerweise unerreichbar wären“, sagt sie. Der Jazz-Musiker greift zu seiner roten Posaune und lässt die rund 7000 Besucher aufstehen. Sie tanzen. Landgren lässt gemeinsam mit seiner Band Funk Unit den Abend ausklingen. 

Du wirst Gottes Kraft in der Schwachheit erfahren,
nicht vorher, nicht daran vorbei.
In der eigenen Schwachheit, in den Dingen,
um die ich einen großen Bogen mache,
meine Tabus, meine wunden Punkte.
Aber es tut nicht nur weh, es tut auch gut,
am wunden Punkt berührt und geheilt zu werden.
Und es führt kein Weg daran vorbei,
wenn es richtig gut werden soll.

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