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Dekanatssynode

Schätze der Kirchengemeinden lassen Augen leuchten

(c) Dekanat C.WeiseMännerforum beim Tag der SchätzeMännerforum beim Tag der Schätze

Ungewöhnliches Ambiente für eine Kirchenparlament: Es duftet nach Kaffee und frischgebackenen Kuchen, Wein wird ausgeschenkt, der Franziskus-Meditationsweg, Bilder vom Action-Samstag. Beim Männerforum stehen vier Männer um den Bistrotisch, an anderer Stelle zeugt ein grüner Pappmaché-Hahn von Umweltengagement. Götterspeise in kleinen Probiergläschen lockt zum gleichnamigen Glaubenskurs.

Die knapp 90 Synodalen Vertreterinnen und Vertreter des Evangelischen Dekanats Rheingau-Taunus sind zu ihrer halbjährlichen Sitzung, der Synode zusammengekommen. Im Fokus steht, neben Haushalt und Planung der Pfarrstellen, vor allem der "Tag der Schätze“ aus den Kirchengemeinden. Über 20 Schätze aus über 30 Kirchengemeinden präsentierten sich auf der Synode und zeigten eine kleine Auswahl dessen, was die Kirchengemeinden ausmacht.

Viele „niedrigschwellige“ Schätze“

Der DSV hatte im letzten Jahr alle Kirchenvorstände besucht und dabei viele „Schätze“ in den Kirchengemeinden entdeckt. Ein Teil davon präsentierte sich nun den knapp 100 Besuchern der Synode. Darunter waren auffällig viele „niedrigschwellige“ Angebote. Etwa wie das Café Mittedrin in Görsroth oder das „Butterblümche“ aus Laufenselden, oder der Glaubenskurs für Kirchendistanzierte aus Idstein und aus Niederseelbach. Das Männerforum erfreute sich vieler Anfragen, vor allem von Frauen, sagte Bernd Schumann schmunzelnd. Viele Teilnehmer entdeckten „Schätze“, auch aus ihrer Nähe, die sie noch gar nicht kannten.

In ihrer Andacht betonte Dr. Juliane Schüz aus Oestrich-Winkel, dass man bewusst es „Tag der Schätze“ genannt habe und nicht „Tag der guten Projekte“. „Schätze bringen Augen zum Leuchten und Menschen zum Strahlen.“ Genau so war auch die Atmosphäre in Seitzenhahn.

Pfarrer Michael Koch berichtete von seinen Erfahrungen mit unterschiedlichsten Glaubenskursen. „Was für die Konfirmanden gut ist, kann für Erwachsenen nicht schädlich sein“, sagte er. Er entwickle Glaubenskurse mittlerweile selbst und schaue dabei, was in der Gemeinde los sei, was die Menschen im Ort interessiere und was ihre Themen seien.

„Was für eine tolle Sache!“, sagten mehrere Synodale begeistert. „Wir haben uns besser kennengelernt", freute sich Pfarrer Stefan Rexroth, der die Hennethaler Waldweihnacht präsentierte und seinen Stand neben den Vertretern der Schlangenbader Waldweihnacht hatte. „Wir wussten gar nichts voneinander“, sagte Rexroth lachend.

Visitenkarten und Kontakte wurden ausgetauscht. „Wir hatten Zeit, viele tolle Schätze kennenzulernen und hoffen, dass das wiederholt wird“, sagten mehrere Synodale übereinstimmend.

Jeder Mensch braucht einen Hoffnungsschrank,
in dem wir die Erfahrungen
von Befreiung sammeln.

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