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Was tun im Not- oder Katastrophenfall?

Bildquelle: gettyimages, elenabsVorsorgen für den Notfall: Plan erstellen, Notfallbox packen und informiert bleibenWir für Krisen vorsorgen oder sich für einen Stromausfall wappnen möchte, erhält von einigen Bundesbehörden Checklisten und Informationen

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges sorgen sich manche Menschen auch in Deutschland um den eigenen Schutz. Aber auch Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Waldbrände können dazu führen, besonderen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Andere möchten einfach für einen Stromausfall gewappnet sein. Es tauchen Fragen auf wie: Wo kann ich mich über eine akute Gefahr informieren? Wie soll ich mich verhalten? Wie kann ich möglichst gut vorsorgen? Zu den Antworten führen die Links auf dieser Seite. Dazu hat die Notfallseelsorge der EKHN ihren fachlichen Rat beigesteuert. Die Themen sind:

  • Informationen zu lokalen Gefahrensituationen
  • Informationen zum Zivilschutz: Krieg gegen die Ukraine
  • Verhalten bei besonderen Gefahrenlagen
  • Hilfe für die Psyche der Betroffenen von Katastrophen und deren Angehörige
  • Vorbeugen – Signale erkennen
  • Weiterführende Informationen zu Terror und Amok

Informationen zu lokalen Gefahrsituationen

Online-Warnkarte

Die Warnkarte des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zeigt online Hochwasser und Unwetter an.

BBK-Warnkarte

Warn-App NINA

Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes "NINA" stellt ebenfalls das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zur Verfügung. Die Anwendung informiert über Gefahrenlagen wie Gefarhstoffausbreitung, Großbrände, aber auch Hochwasser- und Wetterwarnungen.  Außerdem sind Verhaltenshinweise und Notfalltipps von Experten abrufbar und helfen, sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten.

Warn-App "NINA"

Warn-App Katwarn

Katwarn ist ein bundesweit einheitlicher Warndienst für das Mobiltelefon. Bei Unglücksfällen wie Großbränden, Bombenfunden oder Wirbelstürmen senden die verantwortlichen Feuerwehrleitstellen, Landeslagezentren oder der Deutsche Wetterdienst über KATWARN Warninformationen orts- oder anlassbezogen an die Mobiltelefone der betroffenen Menschen. Hinzugekommen ist die Koordination von freiwilligen Ersthelfern.

Warn- und Informationssystem "Katwarn"

Informationen zum Zivilschutz: Krieg gegen die Ukraine

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges fragen sich viele Menschen, wie Deutschland im Fall eines Katastrophen- und Kriegsfalles vorbereitet ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) informiert über Hilfsmöglichkeiten, Schutzräume, das Vorhalten von Jodtabletten und vieles mehr.

mehr Informationen zum Verhalten im Katastrophen- oder Kriegsfall

Verhalten bei besonderen Gefahrenlagen:

Verhaltens-Empfehlungen des BBK

Die Website des des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bietet Informationen zum Verhalten in besonderen Gefahrenlagen. Hier finden Sie Tipps, wie Sie Vorsorge vor Hochwasser, bei Stomausfall, Feuer, Unwetter und weiteren Gefahrensituationen können. Zudem gibt es Tipps, wie Sie anderen sowie sich selbst im Ereignisfall helfen können.

Verhalten bei unterschiedlichen Gefahrenlagen

Für den Notfall vorsorgen

Bundesinnenministerium: "Sicherheit" und "Bevölkerungsschutz" 

Das Bundesministerium des Innern bietet hier Informationen zu zahlreichen Themen. Unter anderem können Sie sich hier über den Zivil- und Katastrophenschutz, Ehrenamt im Bevölkerungsschutz, Waffenrecht und vieles mehr informieren.

Bundesinnenministerium: Bevölkerungsschutz

Bundesinnenministerium: Sicherheit

Hessisches Inneministerium: Katastrophenschutz

Das HMdIS inforiert über Organsiesationen wie die Feuerwehr und Hilfsdienste, die im Katastrophenfall helfen. Ein Newsletter informiert über aktuelle Themen aus der Brand- und Katastrophenschutzabteilung des HMdIS.  
mehr über Katastrophenschutz in Hessen

Rheinland-Pfälzisches Inneministerium: Krisenmanagement und Katastrophenschutz

Flyer zum Selbstschutz, Informationen über den Schutz kritischer Infrastrukturen sowie die Warnung der Bevölkerung gehören zum Info-Pakte des Ministerium. Zu seinen Aufgaben gehört es beispielsweise, Alarm- und Einsatzpläne zu erstellen.
mehr über Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz

Deutsches Rotes Kreuz: Erste-Hilfe-Maßnahmen

In Notsituationen kann es auch zu Verletzungen kommen. Wie man sich in Notfallsituationen verhält und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen es gibt, darüber klärt das Deutsche Rote Kreuz auf. Empfehlenswert ist, seinen Erste-Hilfe-Kurs durch einen Kurs aufzufrischen.
DRK: Erste-Hilfe-Maßnahmen

Hilfe für die Psyche der Betroffenen von Katastrophen und deren Angehörige 

Notfallseelsorge: Ansprechpartner in aktuten Notsituationen

Die Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger der EKHN sind 24 Stunden / 365 Tage im Jahr bereit zur Hilfe für Menschen in Not, beispielsweise bei Unfällen oder Naturkatastrophen. Die Notfallseelsorge wird dann aktiv, wenn sie von den Einsatzkräften angefordert wird. Sie arbeitet eng mit Rettungsdiensten, Feuerwehren und der Polizei zusammen. Die Notfallseelsorge versteht sich als eine kurzfristig verfügbare, ökumenisch orientierte und unbürokratisch agierende Seelsorge für Menschen in akuten Notfällen.
Notfallseelsorge in der EKHN
Notfallseelsorge deutschlandweit
weitere Seelsorge-Kontakte

Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe

Die Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH) bietet psychosoziale Versorgung nach schweren Unglücksfällen, Terroranschlägen und Katastrophen im Ausland. NOAH bietet vermittelt sowohl akute als auch längerfristige psychosoziale Hilfe für Opfer und Angehörige. Weitere Angebote sind die Vermittlung von Begleitpersonen, Hilfe bei rechtlichen Fragen und Problemen sowie Organisation von Treffen für Überlebende, Angehörige und Hinterbliebene.
Koordinierungsstelle "NOAH" Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe

Mit belastenden Ereignissen umgehen

Die Bürgerinformation der BBK bietet Ratschläge für den Umgang mit Ereignissen wie Unfällen, Gewalttaten oder Katastrophen. Betroffene Opfer, Augenzeugen, Angehörige und Freunde finden hier hilfreiche Informationen für die entsprechenden Situationen:
Broschüre: Mit belastenden Ereignissen um gehen PDF)

Broschüre: Wenn Kinder ein Unglück miterleben (PDF)

BKK: Mit Kindern über den Krieg sprechen

Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DEGPT)

Die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) ist ein Fachforum für Psychotherapeutinnen und Ärzte. Auf der Website finden Sie unter anderem Informationen zum Umgang mit traumatisierten Menschen und eine Therapeuten-Suche über welche Sie auf Traumatologie spezialisierte Ärzte finden können.

DEGPT: Mit Informationen für Menschen mit traumatisierenden Erfahrungen

Vorbeugen – Signale erkennen

Psychosozialer Krisendienst 

Wer in seinem Umfeld beobachtet, dass Menschen sich auffällig verhalten, sich zurückziehen, niedergeschlagen oder gar aggressiv wirken, sollte Hilfe suchen. Krisensituationen können auch außer Kontrolle geraten. In solchen problematischen Situationen bieten Krisendienste Unterstützung. Kompetente Mitarbeiter der sozialpsychiatrischen Versorgung stellen sich Hilfesuchenden zur Verfügung. Nach telefonischer Absprache kann auch der Notdienst aufgesucht werden. 

Frankfurt am Main, Darmstadt, Wiesbaden, Gießen

Informationen über psychische Beratungsangebote bei Gesundheitsämtern

Leiden Menschen dauerhaft unter psychischen Problemen, sollten längerfristige Therapieangebote gesucht werden. Einen passenden Ansprechpartner zu finden kann schwer fallen, denn psychische Versorgungsangebote sind vielfältig. Informationen über die lokalen psychischen Beratungsangebote  bieten die Gesundheitsämter.

Frankfurt am Main, Wiesbaden, Mainz-Bingen, Darmstadt, Gesundheitsämter in Hessen u. Rhl.-Pfalz 

Lebensberatungsstellen von Kirche und Diakonie

Der gesellschaftliche Wandel, der Umbau der Sozialsysteme und die steigenden Leistungsanforderungen stellen auch jeden Einzelnen vor enorme Herausforderungen. Zudem haben viele Menschen mit Schwierigkeiten in Beziehungen, Ängsten oder Gewalterfahrungen zu kämpfen. In den Lebensberatungsstellen von Kirche und Diakonie werden mit den Betroffenen neue Perspektiven erarbeitet.

Beratungsstellen von evangelischer Kirche und Diakonie - Adressuche
Psychologische Beratungsstellen der EKHN

Hilfe finden: Seelsorge und Beratung

Wenn Menschen Angst vor Katastrophen vespüren oder bereits ein belastendes Ereignis erlebt haben, ist es hilfreich, darübe zu sprechen. In der EKHN gibt es Ansprechpartner bei den Pfarrern im Netz, den psychologischen Beratungsstellen und weiteren seelsorglichen Ansprechpartnern. Oft können sie auch weitere Hilfen oder Therapiemöglichketien empfehlen. 
Erste Ansprechpartner bei Seelsorge- und Beratungsbedarf

PsychMobil der Stadt Frankfurt

Auch Kinder und Jugendliche neigen zu Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Problemen.  Das PsychMobil  informiert Jugendliche ab 15 Jahren  über psychische Erkrankungen.  Ziel ist es, psychischen Erkrankungen vorzubeugen und Therapiemöglichkeiten zu vermitteln. Es kann beispielsweise für Schulen und Jugendgruppen gebucht werden.  Weitere Informationen finden Sie unter dem Link.

Das PsychMobil in Frankfurt kommt in Schulen

Hessische Psychotherapeutenkammer

Informationen für Patienten über Rechte, Behandlungsverfahren und Versicherungsleistungen bietet die hessische Psychotherapeutenkammer. Über die Therapeutensuche kann darüber hinaus ein qualifizierter Therapeut im Umkreis gesucht werden.

Psychotherapeutenkammer informiert Ratsuchende und Patienten

Hilfe für Suizidgefährdete

In Lebenskrisen ist es wichtig, sich frühzeitig Unterstützung zu suchen. Wer bemerkt, dass sich jemand aus dem Familien- oder Freundeskreis zurück zieht oder einen Suizid andeutet, sollte das Gespräch suchen.  Durch professionelle Hilfe kann Suizidgefährdeten eine neue Perspektive geöffnet werden.

Info-Seite der EKHN zur Suizidprävention

U25 Online-Suizidprävention

Telefonseelsorge

Weiterführende Informationen zu Terror und Amok

Ausbildung zum Bedrohungsmanager: Institut für Psychologie und Bedrohungsmanagement (IPBM)

Das Institut für Psychologie und Bedrohungsmanagement bildet Bedrohungsmanager und Krisenmanager aus. Auf der Website finden Sie vom IPBM veröffentlichte Publikationen zu Themen wie Amok und Risikoanalyse.

IPBM: Publikationen, Seminare

[Laura Zöller]

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In der Welt habt ihr Angst;
aber seid getrost,
ich habe die Welt überwunden.

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