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Kirchen als Baudenkmäler

Digital: Tag des offenen Denkmals am 13. September

Bild: EKHN / RHSt. Katharinenkirche an der HauptwacheSt. Katharinenkirche an der Hauptwache ist ein spätgotischer Hallenbau mit Barockportalen aus dem Jahr 1681

In Zeiten der Pandemie wird der "Tag des offenen Denkmals" am 13. September 2020 vor allem digital stattfinden. Auch Kirchen laden auf der Website ein, ihr Angebot näher zu erkunden. Sie sind dabei mit Führungen, 3D-Scans und Kreativ-Aktionen.

 

Direkt zur Veranstaltungssuche: 
https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/veranstaltungen/

Kirchen laden zur Stille und zum Innehalten ein, ihre Erscheinung führt hin zu Gebet und Gottesdienst. Zudem sind sie auch aber auch kulturhistorisch interessante Gebäude. Deshalb rücken sie am  "Tag des offenen Denkmals", am  13. September 2020, verstärkt in den Mittelpunkt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) koordiniert den Aktionstag bundesweit und kündigt auch ein digitales Programm an:  Um den Tag des offenen Denkmals in Pandemiezeiten stattfinden zu lassen, produzierten Denkmaleigentümer, Denkmalämter, Vereine, städtische Einrichtungen und die DSD digitale Denkmalformate.

3D-Scans, Kreativ-Aktionen, Führungen und mehr

Blicke hinter die Fassaden von der Ostsee bis in das Allgäu sind erstmals am gleichen Tag möglich. Gebündelt werden die Beiträge in dem Programm, das die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf der für den Aktionstag geschaffenen Website www.tag-des-offenen-denkmals.de präsentiert. Die Formate sind ab dem 13. September 2020 bis Ende September einsehbar.
Dann lässt sich beispielsweise in Hessen die Evangelische Hospitalkirche Grünberg dreidimensional erleben, in Rheinland-Pfalz wird in der Evangelischen Bergkirche gezeigt, wie man aus zwei Kisten eine Mini-Orgel baut

Kulturelle Schätze

Ab sofort lädt die Internetseite zum Tag des offenen Denkmals zum Stöbern ein. Das Programm wird bis zum Aktionstag tagesaktuell ergänzt. „Das digitale Programm macht erstmals die bundesweite Ausstrahlung und Beteiligung verschiedenster Akteure beim Tag des offenen Denkmals sichtbar“, freut sich Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Zu den Highlights gehört unter anderem die virtuelle Premiere des Grundton D Konzerts des Deutschlandfunks im Wittenberger Gestüt Bleesern. Exklusiv ist die Konzertaufnahme am Tag des offenen Denkmals bundesweit online zu sehen. Neue Perspektiven eröffnet auch die Baustellenführung durch die Bonner Beethovenhalle mit ihrer imposanten Akustikdecke.

Nachhaltigkeit in der Denkmalpflege

Weitere bundesweite Denkmaleindrücke zu Schwerpunktthemen wie Handwerk, Technik und Restaurierung, Persönliche Geschichten oder Nachhaltigkeit bieten die sogenannten Erlebniswelten. Passend zum Nachhaltigkeits-Motto "Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken." äußern Experten und Denkmaleigentümer im Blog #nachgefragt ihre Meinungen zu der Frage, wie Nachhaltigkeit die Denkmalpflege ist. Und interaktive Angebote wie ein Töne-Quiz und ein Denkmal-Puzzle sorgen für Spielspaß bei den jüngsten Denkmalfans.

Während 2019 deutschlandweit rund 8.000 Denkmale für Besucher zugänglich waren, rückt in diesem Jahr etwas anderes in den Fokus: „Nicht die Quantität der digitalen Beiträge ist entscheidend, sondern das Engagement, mit dem die Beteiligten Denkmale digital erlebbar machen“, ergänzt Sarah Wiechers, Leiterin des Teams Tag des offenen Denkmals bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Kirchen in Hessen und Nassau

Spuren von Kirchenbaumeistern in der EKHN

Kirchen von Friedrich Pützer

Kirchen von Georg Moller

 

 

Tu, was zu tun kannst.
Und dann ist gut, denn mehr geht nicht.
Alles weitere kann ich in die Hände Gottes legen
und darauf vertrauen, dass er es wohl gut mit mir meint.
(Carsten Tag zu Prediger 9,10)

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