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Frühjahrssynode 2015

„Leuchttürme protestantischer Bildung“

Theresa RöserLaubach-KollegIm evangelischen Oberstufengymnasium "Laubach-Kolleg" begeistern sich die Schülerinnen und Schüler auch für Physik

Die EKHN-Kirchensynode würdigt evangelische Schulen. Die Synode sieht in der Arbeit der Schulen auch „segensreiche Auswirkungen auf die Gesellschaft.“

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Schüler von der Grundschule Freienseen erzählen von ihrem Schulalltag. Schüler der Integrativen Schule Frankfurt singen und spielen auf selbst-gebastelten Instrumenten.. Schüler der Integrativen Schule Frankfurt singen Frühlingslied und bringen die Synodalen zum Mitsingen. Grundschüler der Schule Weiten-Gesäß singen „summ, summ, summ! Bienchen summ herum“ und spielen auf Glockenspielen. Die Schülerband vom Laubach-Kolleg hat mit ihrem Song „Kreativ“ die Synodalen begeistert.

Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Freitag die Arbeit der fünf Schulen in evangelischer Trägerschaft als „erfolgreiche Umsetzung des allgemeinen Bildungsauftrags in spezifisch kirchlicher Prägung“ gewürdigt. Die Synode sieht in ihrer Arbeit auch „segensreiche Auswirkungen auf die Gesellschaft“ und hofft darauf, „dass sie „Wirkungen auf das staatliche Schulwesen hat.“

Evangelische Schulen zeigten zudem „Profil in einem pluralen und zunehmend religiös indifferenten, gelegentlich aber auch religiös radikalisierten Kontext“. Sie antworteten damit „in ganz eigener Weise auf die Herausforderungen des religiösen Wandels in unserer Gesellschaft.“ Sie setzten daneben „sichtbare Zeichen eigener Identität“ und seien „Leuchttürme protestantischer Bildung“. Darüber hinaus überlieferten sie christliche Inhalte, Werte und Haltungen. Dazu gehöre auch die Erfahrung, „wertgeschätzt zu sein und entgegen einer einseitigen Leistungsorientierung mit eigenen Stärken und Schwächen als Teil der Gemeinschaft geachtet zu werden“.

Zahlreiche junge Gäste aus dem Laubach-Kolleg, dem Evangelischen Gymnasium Bad- Marienberg, den Grundschulen Freienseen und Weitengesäß sowie der Integrativen Schule Frankfurt präsentierten ihre Arbeit vor den aktuell 153 Synodalen an Informationsständen am Tagungsort sowie mit Musik und Diskussionsbeiträgen im Plenum. Die Vertreterinnen und Vertreter des Laubach-Kollegs kamen sogar besonders klimaschonend mit dem Fahrrad zur Synode - den Ortsbürgermeister gleich mit im Gepäck.  

Hintergrund
Evangelische Schulen Insgesamt sind vier Schulen in direkter Trägerschaft der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Dazu gehört das Laubach-Kolleg im gleichnamigen Ort in Oberhessen mit rund 250 Schülerinnen und Schülern. Auf dem Oberstufengymnasium kann auf dem zweiten Bildungsweg auch das Abitur nachgeholt werden. Das Evangelische Gymnasium Bad Marienberg wurde 2005 als verpflichtende Ganztagsschule gegründet und hat 740 Schülerinnen und Schüler. 2014 verließ der erste Abiturjahrgang das Gymnasium. Die Evangelische Grundschule Freienseen wurde 1999 als Grundschule mit Förderstufe bis zum sechsten Schuljahr gegründet. Die nach dem sogenannten „Jena-Plan“ lehrende Einrichtung hat 89 Schülerinnen und Schüler. Die Evangelische Grundschule Weiten-Gesäß wurde 1999 als Grundschule bis zum vierten Schuljahr gegründet. Die ebenfalls nach dem „Jena-Plan“lehrende Schule hat aktuell 32 Schülerinnen und Schüler. Die Integrative Schule Frankfurt inMitträgerschaft der hessen-nassauischen Kirche wurde 1985 gegründet. In der aktuell acht Klassen umfassenden Grundschule gehört integratives Lernen von Beginn an zum Konzept.

Ich merke, der weite Raum
entsteht nicht in mir und durch mich.
Er entsteht, weil andere da sind,
die mir Räume eröffnen,
gnädig umgehen mit meinen Schwächen,
sich einsetzen für einen menschenwürdigen Umgang
mit allen Menschen.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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