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Schule

Mehr behinderte Schüler in inklusivem Unterricht

Denys Kuvaiev/colourbox.de (Model Foto)Mädchen an der HandAuch Eltern behinderter Kinder wollen für sie die bestmögliche Ausbildung.

Die hessische Landesregierung ist einen weiteren Schritt in Richtung Inklusion gegangen. Immer mehr Schüler mit Behinderungen können eine normale Schule besuchen.

Im kommenden Schuljahr werden in Hessen 2.174 Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung neu an allgemeinbildenden Schulen aufgenommen. Die Zahl gab Kultusminister Alexander Lorz (CDU) im Schulausschuss des Landtags bekannt. Er sieht das Land damit „auf einem guten Weg“ zur Inklusion, also dem gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Schülern.

Nur in 74 von insgesamt 2.719 entschiedenen Fällen sei dem Antrag auf inklusive Beschulung, also Aufnahme der Betroffenen an den allgemeinbildenden Schulen, nicht stattgegeben worden. Diese Schüler müssen also auch gegen den Willen ihrer Eltern auf sonderpädagogische Förderschulen gehen. Grund sei, dass sie von der gewünschten Schule nicht ensprechend gefördert werden könnten oder dort die Voraussetzungen für eine inklusive Beschulung nicht gegeben seien, weil etwa die notwendigen personellen, räumlichen oder sächlichen Voraussetzungen fehlten.

Weiter kündigte Lorz an, dass im kommenden Schuljahr an den allgemeinbildenden Schulen 40 zusätzliche Förderschullehrer die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen übernehmen. Insgesamt stünden damit in Hessen 1.690 ausgebildete Förderschullehrer für inklusiven Unterricht bereit.

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