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Zweiter Weihnachtstag

ZDF zeigt Film über Pilgern auf dem Lutherweg

© ZDFPilgergruppe vor der WartburgEine Gruppe von fünf Frauen und Männern macht sich auf, den Lutherweg zu bewältigen. Hier auf der Wartburg.

Eine Gruppe von fünf Frauen und Männern macht sich auf, den Lutherweg zu bewältigen: 600 Kilometer in 28 Tagen. Der Lutherweg in Deutschland zählt zu den eindrucksvollsten spirituellen Wanderwegen des Landes. Ein Weg voll neuer Erfahrungen und intensiver Begegnungen.

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Feld mit Baum und ruhendem Pilger Mann und Frau mit Rucksäcken und Wanderstöcken laufen durch einen Wald. Pilgerin mit Rucksack steht auf Anhöhe mit Blick in ein bewaldetes Tal. Frau schaut sich in Kirche um. Drei Pilger rasten im Wald, sitzen auf einem Baumstamm.

Schritt für Schritt in die Freiheit
Ein Film von Susanne Bohlmann
Erstsendung: ZDF am 26.12.2020, 18:15 – 19:00 Uhr
Auch in 3 Sat am Freitag, 29. Januar 12:00 Uhr

Von Erfurt nach Worms folgt der Weg unter anderem der historischen Reise Martin Luthers 1521 zum Reichstag, entlang von Kirchen, Burgen und Klöstern, durch ausgedehnte Heidelandschaften mit Flüssen und Wäldern.

Der Lutherweg ist prädestiniert zum Innehalten, zum Nachspüren und zur Selbstfindung. Das genau wollen Beate, Thomas, Katrin, Sarah und Eric. Sie kommen aus sehr unterschiedlichen Lebenssituationen und haben sehr persönliche Motive für diese Pilgerreise. Und sie kommen aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands und treffen im Augustinerkloster in Erfurt das erste Mal aufeinander.

Während Rentnerin Beate den Verlust ihres Mannes verarbeiten möchte, suchen Mutter Katrin und die 30-jährige Sarah nach mehr Sinn im Job. Für Manager Eric ist es bereits die dritte Pilgerreise und für Koch Thomas eine Premiere.

Die sehr ungleiche Truppe möchte die 600 Kilometer gemeinsam bewältigen, aber dafür muss sich jeder einbringen und zurücknehmen. Die körperliche und mentale Anstrengung sowie der fehlende Rückzug und Luxus zerren an den Nerven. Doch es entwickeln sich auch neue Freundschaften und Bindungen. Jeden Tag kommen neue Erfahrungen und inspirierende Gespräche und Gedanken hinzu. Langsam, aber sicher verändert sich jeder, und die Gruppe wird zur Einheit.

„Pilgern bedeutet Konfrontation mit den eigenen Bedürfnissen”

In den sechs Wochen durchwandert die Fünfergruppe bei Sonne, Regen und Nebel die verschiedenen Regionen von Thüringen bis Rheinhessen. Mit dem wechselnden Wetter und dem Weg ändern sich auch ihre Stimmungen, die Dynamik der Gruppe, die körperlichen Konditionen und das innere Erleben.

Jeder hat ein anderes, ein eigenes Tempo. Durch die körperlichen und mentalen Strapazen kommen Emotionen hoch. Man spricht über alles. Jeder wird mit den eigenen Bedürfnissen, Träumen und Erkenntnissen konfrontiert. Momente des Glücks, der Trauer und der Erkenntnis werden geteilt. Man lacht, weint und lernt zusammen in dieser Zweckgemeinschaft auf Zeit. Wer man ist, spielt keine Rolle.

Berge, Täler, Flüsse und Felder liegen auf dem historischen Weg, und jeder Tag bringt neue Herausforderungen, neue Eindrücke und neue Bekanntschaften für die Protagonisten. Während beim Kennenlernen zu Hause oft die erste Frage nach dem Beruf ist, lautet sie hier: "Warum läufst Du den Weg?", und die Antworten könnten unterschiedlicher kaum sein.

 

 

Jetzt in diesen Zeiten.
Wo Ungewissheit uns umtreibt.
Vor dem Virus, das sich ausbreitet.
Oh Gott,
wir wollen daran denken,
dass du von Urzeiten her –
deine Hand über uns hältst.

(nach Doris Joachim)

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