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Hilfe für Notleidende

„Mister-Zehn-Prozent“ und sein Nachfolger starten in eine neue Spendenrunde

Copyright: missioEin Junge in Burkina Faso wäscht Goldpartikel aus dem Wasser heraus. Die Partikel werden in Handarbeit mit Zyankali und Quecksilber behandelt. Das missio-Hilfsprojekt will Kinderarbeit in Goldminen verhindern. Die 38.000 Euro der Zehn-Prozent-Aktion helfen dem Projekt.

Eine neue Rundes des Spendenprojektes von „Mister-Zehn-Prozent“ startet: Der Gründer will gemeinsam mit seinem Nachfolger 40.000 Euro zur Verfügung stellen, wenn sich 400 Menschen finden, die zehn Prozent ihres Taschengeldes, Einkommens oder des Urlaubsgeldes spenden. Die Spendenaktion des letzten Jahres ist erfolgreich zu Ende gegangen: Mit dem Geld können Hilfsprojekte in Ländern wie Bangladesch, Haiti, aber auch in Deutschland verwirklicht werden.

Pfarrerin Bea Ackermann, Vorsitzende der Aktion, erklärt: „Wir haben 50.000 Euro mehr eingenommen als erwartet. Das heißt: Alle Hilfsprojekte bekommen jetzt mehr Geld. Das ist eine tolle Nachricht. Es freut mich sehr, dass viele Leute in einer so schwierigen Zeit die Armen der Welt nicht vergessen haben und sich trotz eigener Sorgen und Ängste solidarisch zeigen.“
Die Hilfsorganisationen könnten die Spenden gut gebrauchen, so Ackermann. „Im vergangenen Jahr sind vielerorts die Kollekten in den Kirchen ganz weggefallen oder mager ausgefallen, da Gottesdienste nur mit reduzierter Besucherzahl gefeiert werden durften.“

Hilfe für Menschen in Ländern des Südens und in Deutschland

Mit dem Geld werden in Bangladesch künftig Wasseraufbereitungsanlagen, Regenwassertanks und Kies- und Sand-Filteranlagen installiert. In Haiti können neue Fischerbooten gekauft werden, wodurch viele Familien wieder eine Erwerbsgrundlage erhalten. Eine Hilfsorganisation in Ghana bekommt Unterstützung, damit sie Straßenkindern berufliche Ausbildungswege in Handwerks- und Dienstleistungsberufen eröffnet.

Zwei Priester in Burkina Faso können nun im Auftrag von missio ein „Zentrum der Begleitung“ errichten mit Versammlungs- und Unterrichtsräumen, einer Erste-Hilfe-Station und einem Gebetsraum. Dort sollen Kinder und Jugendliche Hilfe erhalten, um möglichst ohne die illegale und gefährliche Arbeit in den Goldminen überleben zu können.

Auch ein Projekt im Rhein-Main-Gebiet wird bedacht: Die Clown Doktoren bieten regelmäßige Humorvisiten in Kinderkliniken, Altenheimen und einem Kinderhospiz an.

Für die nächste Runde werden Spenderinnen und Spender gesucht

Die nächste Spendenrunde beginnt jetzt: Bis zum 31. März 2022 werden mindestens 400 spendenwillige Personen gesucht. Dabei kommt es nicht auf die Höhe der Spende an. Jeder gespendete Euro zählt.

„Mister-Zehn-Prozent“ und sein Nachfolger wollen 40.000 Euro bereitstellen - unter einer Bedingung

Der unbekannte Großspender „Mister-Zehn-Prozent“ zieht sich nach 40 Jahren von seiner Rolle als „Mister“ zurück. Glücklicherweise ist aus dem Kreis der regelmäßigen Spenderinnen und Spender ein neuer gefunden worden. Die kommende Spendenrunde bestreiten die beiden gemeinsam und stellen 40.000 Euro zur Verfügung, wenn sich die 400 Menschen finden, die zehn Prozent ihres Taschengeldes, Einkommens, der Rente oder des Urlaubsgeldes spenden.

Von dem Geld unterstützt werden Projekte in Äthiopien (75.000 Euro), Sri Lanka (30.000 Euro), zwei Projekte in Indien (insgesamt 30.000 Euro), das Zwerg-Nase-Haus in Wiesbaden (7500 Euro) sowie das Projekt „Gesundheit für alle“ in Berlin (7500).

Der traditionelle Dankgottesdienst der Zehn-Prozent-Aktion, der jährlich zum Ende der Spendenrunde stattfindet, ist am Sonntag, 25. April, 10 Uhr, in der Wiesbadener Lutherkirche. Zum Gottesdienst muss man sich anmelden. Infos ab Mitte April unter lutherkirche-wiesbaden.de.

Mehr Infos und Hintergründe: www.zehn-prozent-aktion.de
Spendenkonto: Evangelische Bank eG Kassel / IBAN: DE31 5206 0410 0004 0444 44

Hintergrund Zehn-Prozent-Aktion:

Die Zehn-Prozent-Aktion, die es mittlerweile seit mehr als 50 Jahren gibt, basiert auf der biblischen Weisung Gottes, den „zehnten Teil“ dessen, was man besitzt, den Armen zu geben. Träger der Zehn-Prozent-Aktion ist das Evangelische Dekanat Wiesbaden. Jedes Jahr stellt ein anonymer Kaufmann für die Aktion zehn Prozent seines Einkommens zur Verfügung, um Menschen in Not zu helfen. Die Summe wird nur freigegeben, wenn sich weitere Menschen finden, die ebenfalls bereit sind zehn Prozent ihres Einkommens, ihrer Rente oder ihres Weihnachts- oder Taschengeldes zu spenden. Informationen über die Aktion und die Hilfsprojekte gibt es unter www.zehn-prozent-aktion.de.

[aw/red]

In der Konzentration auf das, was ist,
kann sich so etwas wie ein Raum öffnen,
ein Gewahrsam schärfen für die Gegenwart Gottes.

(Carsten Tag)

Carsten Tag

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages / rusm

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