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Ausstellung zum Leihen

Martin Buber. Seine Person, seine Werke, seine Ideen

ImDialogPortrait von Martin BuberMartin Buber übersetzte zahlreiche Erzählungen und Traditionen des Chassidismus in die deutsche Sprache und machte sie so bekannt. Er verstand sich als ein Vermittler zwischen der bedrohten traditionellen jüdischen Welt im Osten und der westlichen, wissenschaftlich und aufgeklärten Moderne.

Martin Buber gilt als einer der wichtigsten jüdischen Denker des 20. Jahrhunderts. Die Wander-Ausstellung „Who is MB?” informiert über Leben und Werk des Philosophen, Theologen, Bibelübersetzers und Publizisten. „Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch.“ formulierte Buber in seinen philosophischen Schriften.

Bekannt wurde der Religionsphilosoph Martin Buber (1878-1965) als Herausgeber und Interpret von jüdischen mystischen Schriften („Die Erzählungen der Chassidim”). Zusammen mit Franz Rosenzweig übersetzte er das Alte Testament mit dem Anspruch, den Charakter der hebräischen Sprache besonders zu berücksichtigen. In seinem theologischen Hauptwerk  "Ich und Du" (1923) sucht Buber die unmittelbare Beziehung zu Gott. Auf politischer Ebene engagierte er sich intensiv für den interreligiösen Dialog. In New York war er 1955 einer der Gründer des Leo Baeck Institute, einer wichtigen Dokumentations- und Forschungsstätte für die Geschichte der deutschsprachigen Juden. 

1953 wurde ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen, 1958 die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am MainBis heute wird jährlich die nach ihm benannte Buber-Rosenzweig-Medaille durch den Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit an Personen verliehen, die sich besonders für den christlich-jüdischen Dialog einsetzen.

Wander-Ausstellung

Die Ausstellung  „Who is MB?”  informiert auf 12 freistehenden Rollups über Leben und Werk des jüdischen Philosophen, Theologen, Bibelübersetzers und Publizisten.

Von 1916 bis 1938 lebte Buber in Heppenheim, von dort aus fuhr er nach Frankfurt am Main, um dort seiner Lehrtätigkeit nachzugehen. Das Wohnhaus ist heute Sitz des International Council of Christians and Jews (ICCJ), der Dachorganisation von weltweit 40 nationalen christlich-jüdischen und interreligiösen Dialogvereinigungen. Das ICCJ bietet die Wander-Ausstellung als Leihgabe an, die Konzeption und Gestaltung der Ausstellung lag bei Hans-Georg Vorndran („Evangelischer Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau, ImDialog“). Die Leihkosten für vier Wochen betragen € 100 zuzüglich Versandkosten.

Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Lebensstationen Martin Bubers und stellt seine vielfältigen Werke vor.

Zur Vor- und Nachbereitung der Ausstellung gibt es verschiedene Materialien (jeweils als pdf-Datei) wie zum Beispiel den Katalog der Dauer-Ausstellung im Martin-Buber-Haus in Heppenheim und den Katalog der ausleihbaren Wander-Ausstellung sowie ein Arbeitsheft für Jugendliche zu Martin Buber

Als Audiodatei werden angeboten:

·  „Vater Martin“ Sohn Raphael Buber erzählt über die Buber-Familie

· Lesung aus Paula Bubers Roman „Muckensturm“

 

Die Materialien sind erhältlich bei www.imdialog-shop.org

Die Ausstellung „Who is MB?”  ist einzusehen unter

www.buber.imdialog.org

Dort gibt es auch inhaltliche und technische Informationen.

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

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