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Der Sonntag tut meiner Seele gut

Irmela Prolingheuer, Kirchenvorsteherin

In dem kleinen Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, war der Sonntag der "Tag des Herrn". Das Gebot "Da sollst du kein Werk tun" wurde in meiner Familie strikt befolgt. So schenkten uns unsere Eltern etwas Kostbares: Zeit. Das habe ich als jüngste von vier Kindern sehr genossen. Nach dem Frühstück gingen wir alle zum Gottesdienst - natürlich im "Sonntagsstaat". Es gab spezielle Sonntagskleider und Sonntagsschuhe, die ich an den Werktagen nicht anziehen durfte. Auch den restlichen Sonntag verbrachten wir als Familie gemeinsam - der Sonntagsbraten am Mittag und der Sonntagskuchen am Nachmittag durften auch nicht fehlen.

Als ich selbst Familie hatte, pflegten wir eine ähnliche Tradition. Morgens ging ich mit unseren drei Kindern immer in den Kindergottesdienst, den ich viele Jahre mit anderen Müttern gestaltete. Mein Mann hatte als Klinikarzt aber leider häufig am Sonntag Dienst. Unsere freien Sonntage gestalteten wir bewusst als Festtage mit Ausflügen, Wanderungen, Picknick und Spielen. Noch heute ist für uns als Rentnerehepaar der Sonntag ein besonderer Tag, der vom Alltag herausgehoben ist  - mit Gottesdienst, gemeinsamen Unternehmungen und langen Telefonaten mit unseren erwachsenen Kindern am Sonntagabend. Der Sonntag tut meiner Seele gut!

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Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 40

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von gettyimages/ekely

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