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Ökumenische Aktionswoche

"Woche für das Leben" thematisiert die Situation Schwerkranker und Sterbender

Bildquelle: WfdLWoche für das LebenDie ökumenische "Woche für das Leben" konzentriert sich in sich 2021 auf das Thema "Leben im Sterben"

Am Samstag startet die "Woche für das Leben" mit einem Gottesdienst im Dom zu Augsburg, der im Livestream übertragen wird. Die ökumenische Themenwoche vom 17. bis 24. April 2021 steht unter dem Motto „Leben im Sterben“. Die Corona-Pandemie steht bereits zum zweiten Mal im Fokus.

Unter dem Titel "Leben im Sterben" wird am Samstag (17. April) die diesjährige "Woche für das Leben" bundesweit eröffnet. Zu dem Gottesdienst im Dom zu Augsburg nehmen um 10.30 Uhr Bischof Bätzing, Landesbischof Bedford-Strohm sowie Regionalbischof Axel Piper (Kirchenkreis Augsburg) und Bischof Bertram Meier (Augsburg) teil. Der ökumenische Gottesdienst und die anschließende thematische Veranstaltung werden im Livestream übertragen.

Nachdem die "Woche für das Leben" im vergangenen Jahr aufgrund des bundesweiten Lockdowns nicht stattfinden konnte, wird die Sorge um Schwerkranke und sterbende Menschen durch palliative und seelsorgliche Begleitung sowie die allgemeine Zuwendung thematisch erneut aufgegriffen. Während der Corona-Pandemie ist diese Fürsorge aufgrund verstärkter Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen umso herausfordernder.

Diskussion mit Frank Ulrich Montgomery

Im Anschluss an den Eröffnungsgottesdienst beginnt nach jetziger Planung um 12.00 Uhr eine thematische Veranstaltung mit Vertretern aus Kirche, Politik und Wissenschaft im Kolpinghaus Augsburg. Unter dem Titel „Leben im Sterben – und wie?! Perspektiven im Gespräch“ diskutieren Frank Ulrich Montgomery, Vorstandsvorsitzender des Weltärztebundes, Weihbischof Anton Losinger (Augsburg), Traugott Roser von der Universität Münster und Pfarrer Erhard Weiher, Seelsorger aus dem Bistum Mainz. Der Bayerische Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, spricht ein Grußwort und Claudia Bausewein, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin der Universität München, wird in das Thema einführen. 

Bedford-Strohm und Bätzing werben für Hospizarbeit

Im Vorwort zur diesjährigen Woche für das Leben schreiben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm: „Wir wollen noch konsequenter als bisher einen bedarfsgerechten Ausbau der palliativen und hospizlichen Begleitung sowie eine umfassende Kultur des Lebens in unserer Gesellschaft fördern.“

Die Kirchen tragen eine gemeinsame Verantwortung mit vielen anderen Akteuren der Hospiz- und Palliativversorgung, die davon überzeugt sind, dass Menschenwürde mit dem Schutz des Lebens einhergeht: „Der Mensch (ist) in jeder Phase seines Lebens von Gott und von uns als Christinnen und Christen angenommen. Gott hat den Menschen nach seinem Bild geschaffen. Aus der Gottebenbildlichkeit des Menschen folgt für uns Christen seine unantastbare Würde, die uns verpflichtet, für den Schutz jedes menschlichen Lebens einzutreten. Dazu gehört es, Kranken und ihren Angehörigen in ihrer herausfordernden Situation beizustehen.“

Landesbischof Bedford-Strohm und Bischof Bätzing sind dankbar für die vielen Initiativen zum Wohl der Sterbenden und würdigen vor allem die zahlreichen Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich in der Sterbebegleitung engagieren: „Sie leisten einen unersetzlichen Dienst der Nächstenliebe.“

Hinweise:

Über die Internetseite http://www.woche-fuer-das-leben.de können Informationen und Materialien zur Woche für das Leben kostenfrei bestellt werden. Verfügbar sind das Themenheft, Motivplakate in DIN A3, DIN A4 und eine Plakatvariante mit Freifeld zum Eindrucken von Veranstaltungshinweisen. Alle Materialien stehen auch als Download bereit. 

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Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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