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Fastenzeit

Kirchen laden 2019 wieder zum Autofasten ein

Autofasten.deDie Kirchen rufen wieder zum Autofasten aufDie Kirchen rufen wieder zum Autofasten auf

Mit Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch, dem 6.3. 2019, rufen die Kirchen wieder dazu auf, es mal 7 Wochen ohne oder mit weniger Autofahren zu probieren. Unterstützt werden sie dabei von zahlreichen Verkehrsverbünden, Fahrradverleihern und Carsharing-Unternehmen mit Sonderangeboten für Autofaster.

Mitten in der Diskussion um Tempolimits und Fahrverbote in Städten findet die ökumenische Aktion „Autofasten“ statt. Sie beginnt am Aschermittwoch, dem 6. März und endet am Ostersamstag, dem 20. April 2019. Zum Mitmachen sind alle aufgerufen, die ihre Autofahrten reduzieren und damit einen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten wollen.

 

Autofaster können günstiger Bus  und Bahn fahren

Auch in diesem Jahr stellen die beteiligten Verkehrsverbünde kostengünstige Fastentickets zur Verfügung oder verlosen Zeitkarten. „Garantiert mobil!“ – ein Projekt der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) im ländlichen Raum – spendiert ein Startguthaben. Der Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) verlost in diesem Jahr fünf Monats- und fünf Wochen-Tickets. Die Verkehrsverbünde Rhein-Mosel und Rhein-Nahe bieten für die Zeit Monatskarten zum Vorzugspreis von 60 Euro an. Unter allen Autofastenden in anderen Regionen Rheinland-Pfalz und Hessens, die sich bis zum 18. März anmelden, verlosen die Verkehrsverbünde in diesem Jahr 10 Rheinland-Pfalz-Tickets für 2 Personen bzw. 10 Hessen-Tickets. Unter allen Teilnehmenden werden Bahncards 25 sowie einmalig ein Zuschuss von 1000 Euro für den Kauf eines Fahrrads verlost.

 

Anmelden unter autofasten.de

Wer mitmachen will, kann sich unter www.autofasten.de anmelden. Dort gibt es weitere Informationen zur Aktion und auch einen Kilometersparer für nicht zurückgelegte PKW-Fahrten. Im Jahr 2018 ergaben die freiwilligen Eintragungen alleine schon eine Einsparung von etwa 14 Tonnen CO2.

 

Autofasten-Selbstversuch im Zentrum für gesellschaftliche Verantwortung

In diesem Jahr beteiligen sich erstmalig auch alle Mitarbeitenden des Zentrums für Gesellschaftliche Verantwortung (ZGV) an der Aktion. Die wenigsten wohnen in Mainz, am Standort des Zentrums, sondern pendeln von Darmstadt, Frankfurt, Bad-Kreuznach, Wiesbaden, Hofheim oder Hochheim ins Büro. Manche werden mit dem Fahrrad fahren, andere versuchen tageweise Fahrgemeinschaften zu bilden oder mit S-Bahnen und Bussen anzureisen. Auch die Dienstfahrten werden überwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln geplant. „Es ist ein freiwilliger Selbstversuch! Ich bin über das Engagement, das weit über dienstliche Belange hinausgeht,  sehr erfreut. Wir können so auch im Zentrum Erfahrungen darüber sammeln, was in unserem dienstlichen Alltag ohne Auto geht und was nicht. Wenn es bei Dienstfahrten mal gar nicht anders geht, kann man im Zentrum auf einen E-Dienstwagen zurückgreifen“, so der Leiter des Zentrums Oberkirchenrat Pfarrer Christian Schwindt. 

 

Hintergrund

Die Klimaaktion findet in diesem Jahr bereits zum 22. Mal statt. Die Veranstalter wollen mit der Aktion zum Nachdenken über einen nachhaltigen Verkehrsmix anregen. Am „Autofasten“ sind beteiligt: die Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Hessen-Nassau, die Bistümer Trier, Mainz und Fulda, die Erzbistümer Luxemburg und Köln sowie der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen. 

Unterstützt wird die Aktion durch die Regierungen von Hessen, des Saarlandes, von Rheinland-Pfalz und Luxemburg. Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen in der Aktions-Region beteiligen sich mit besonderen Angeboten. Beteiligt sind auch Fahrradverleiher, Car-Sharing-Unternehmen, der Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU, das Mouvement écologique, Greenpeace Luxembourg, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC),  der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie die Energiegenossenschaft Oberes Mühlbachtal e.G. (EGOM).

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.

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