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Franz Müntefering

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 Franz Müntefering, ehemaliger SPD-Vorsitzender, Bundesminister und Vizekanzler, zu Luthers Ausspruch: 

„Sorge nicht für morgen. Denn du weißt nicht, was werden will, lass dir begnügen heute.“

Müntefering: weil Luther ein wortmächtiger, sprachenmächtiger Mann ist, will ich ihm widersprechen. Im Grunde steckt darin ja: Sorge nicht für morgen, es ist wie es ist und finde dich damit ab. Ich kannte einen alten Berliner, Karl Richter, und von dem stammt der Spruch und an den habe ich gedacht, als ich jetzt von Luther gelesen habe, der hat gesagt als ich ihn gefragt habe, was ist das Entscheidende im Leben? Da hat er gesagt: Du musst das Leben nehmen wie es ist, aber du darfst es nicht so lassen. Das Leben nehmen wie es ist, ist in dem Luther-Wort auch drin. Aber nicht die Revolte, es nicht so lassen wie es ist. Das es zum Beispiel Demokratie gibt, das ist nicht allein entstanden. Oder dass es den Sozialstaat gibt, das ist nicht von allein entstanden. Und auch, dass es in den letzten 70 Jahren in Europa Frieden gab, das ist auch nicht von allein entstanden.   Und deshalb glaube ich, dass diese Verantwortung betont werden muss. Wissend, dass man nicht allmächtig ist. Es wird uns nie so gelingen, dass die Welt perfekt ist. Aber sie kann besser sein als sie ist, und das ist die Mitverantwortung von uns Menschen.

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Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Lukas 19, 10

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von iStockphoto/Indars Grasbergs

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