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Jo Schück

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Jo Schück, ZDF Aspekte-Moderator, kommentiert Luthers Ausspruch:

„Jedermann schneidet gern die Bretter da, wo sie am dünnsten sind; man bohrt nicht gern durch dicke Bretter.“

Schück: Luthers großer prophetischer Anteil daran war, dass er den Menschen vor 500 Jahren schon verstanden hat, eine zeitlose Beschreibung des Menschen. Jeder Mensch will dünne Bretter bohren. Der große Unterschied zum Sprachgebrauch heute ist, glaube ich,  dass wir heute damit nicht nur eine Beschreibung verwenden, sondern der Dünnbrettbohrer, das ist immer auch gleich wertend gemeint. Der Dünnbrettbohrer ist der rückgratlose, weicheiartige Arschlochmann, möchte ich sagen. Ich glaube aber, so hat es Luther aber gar nicht gemeint, Luther meinte es ganz neutral. Die Menschen sind eben so. Wir sagen es aber durchaus wertend. Es gibt ja sogar diesen Song. 80er, 90er Jahre, Stoppok könnte die Band heißen. Der geht ja etwa so (singt): Dumpfbacke! Dünnbrettbohrer! Dumpfbacke! Dünnbrettbohrer! Dumpfbacke, Dünnbrettbohrer! Weichei! abführn! Oder so in der Art. Will sagen, Luther wurde vertont, das konnte er nicht wissen. Also ich ziehe meinen Hut vor Luther. Chapeau Martin.      

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Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Lukas 21, 28

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von david-hertle / unsplash

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