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Kirchenmusik für Gemeinden

Pfarrer Eugen Eckert will mit neuer CD Hoffnung verbreiten

privatEugen Eckert stellt seine neue CD in einem Video vor.

Liedermacher Eugen Eckert hat während der Corona-Zeit rund 70 Lieder geschrieben. Einige davon sind nun auf einer CD erschienen. Sie machen Lust auf Gottesdienste mit Gemeindegesang.

Monatelang gab es Gottesdienste nur ohne Gemeindegesang. Inzwischen dürfen die Besucher in der Kirche wieder gemeinsam singen. Pünktlich dazu erscheint eine CD von Kirchenmusiker und Pfarrer Eugen Eckert. Darauf sind 13 Lieder zu Psalmen in der Bibel. Die beiden Musiker Eckert und David Plüss zeigen mit ihren Songs, dass Psalme alles andere als verstaubte, trockene Zeilen sind.

Melodien von Konzertpianist und Produzent David Plüss

„Psalme sind wie frisches Wasser“, sagen Eckert und Plüss. „Den schier unendlichen Durst nach Glück und Freude von uns Menschen begegnen sie mit der geistlichen Begleitung zur Quelle allen Lebens, zur Begegnung mit Gott“, fügen sie an. Die Spritzigkeit des Wassers bringen sie in ihren Songs perfekt rüber.

Die Melodien hat Konzertpianist und Produzent David Plüss beigesteuert. Die Texte stammen von Eugen Eckert. Es ist die erste gemeinsame CD der beiden Musiker. Entstanden ist sie nicht in gemeinsamen Stunden zusammen am Schreibtisch und im Tonstudio, sondern im Homeoffice und per Videokonferenz. Eben so, wie die Corona-Pandemie es zugelassen hat.

13 Lieder gegen die Angst

Drei Songs präsentieren mehrere Musiker und Musikerinnen gemeinsam. Für diese wie für alle Lieder gilt, dass Gemeinden sie im Gottesdienst oder auf anderen Veranstaltungen singen können. Ihrer Schönheit schadet das nicht. Gesungen werden die Lieder auf der CD von Gastmusikern und -musikerinnen und Mitglieder des „PopCHORn“ aus Klein-Winternheim. Außerdem ist an der Hälfte der Lieder die Schweizer Pop- und Soulsängerin Anja Lehmann beteiligt.


13 Lieder, viele, die bereits nach dem ersten Hören Lust machen, mitzusummen. Eckert und Plüss standen beim Schreiben vor der großen Frage, in welche Richtung es gehen sollte. Wollten sie klagen über die Corona-Pandemie, darüber schreiben, was alles nicht möglich ist, was alles gerade dunkel und traurig ist oder wollten sie einen anderen Weg gehen? Die beiden haben sich für die zweite Variante entschieden: Es sind Lieder gegen die Angst, Lieder, die fragen, „auf welches Ende wir hinleben wollen“, wie wir aus der Dunkelheit wieder herauskommen. Aber auch Hoffnungslieder, dass aus einer Krise etwas Gutes erwachsenen kann. Und Lieder über Dankbarkeit, die den Blick schärfen wollen für das Gute im Leben und die Schönheit, die Gott der Welt geschenkt hat. „Wir brauchen Lieder, die klar sagen, wie schön das Leben ist“, sagte Eugen Eckert während des ersten Lockdowns, als er jeden Tag Zeilen für neue Lieder schrieb.

Konzerte geplant

Damit es mit dem Gemeindegesang auch klappt, sind die Noten zu den meisten der Lieder im Psalmen-Gesangbuch „Eine Handbreit bei dir“ erschienen, Dehm Verlag 2019; andere im Buch „Wurzeln können“. Sobald es wieder möglich ist, wollen Eckert und Plüss ihre Lieder in Konzerten vorstellen.


„Wie frisches Wasser“; CD mit 13 Titeln; Dehm Verlag 2021; Laufzeit: 48:04 Minuten; 18 Euro.

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Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum
und ich glaube, er tut das auch durch die,
die mit uns leben.

(Melanie Beiner zu Psalm 31,9)

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