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Komposition von Eckert und Gabriel

Chor trifft Bigband: Moderne Matthäuspassion vor der Uraufführung

EckertEugen Eckert (Text) und Thomas Gabriel (Musik) haben das moderne Passionsstück "Christi Kreuz vor Augen" geschrieben.Eugen Eckert (l.) und Thomas Gabriel haben das moderne Passionsstück "Christi Kreuz vor Augen" geschrieben.

Die Passionskomposition „Christi Kreuz vor Augen“ wird nach zwei Jahren coronabedingter Verschiebung am 2. April in der Heiliggeistkirche in Frankfurt am Main uraufgeführt. Eugen Eckert schrieb den Text, Thomas Gabriel sorgt für ungewöhnliche Klangerlebnisse.

Die Komposition orientiert sich an der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach. In der zeitgenössischen Komposition des katholischen Kirchenmusikers Thomas Gabriel und Texten des hessen-nassauischen Pfarrers Eugen Ecker trete zu den klassischen Instrumenten eine Band hinzu. Zu den inhaltlichen Besonderheiten gehört, dass in dieser Matthäuspassion eine Frau als Evangelistin durch das Passionsgeschehen führt. Eckert greift auf jüngste Ergebnisse theologischer Forschung zurück, die davon ausgeht, dass der Text des Matthäus-Evangeliums „in seiner uns überlieferten Gestalt von mehreren Männern und Frauen stammt, die in messianischen Gemeinden zusammenlebten“.

Aktuelle Fragen im Vordergrund

Aber auch die Auseinandersetzung mit der „Theologie nach Auschwitz“ und die aktuelle Frage nach Zivilcourage unter bedrückenden politischen Verhältnissen wird am Matthäusevangelium entlang durch Turbachöre, Choräle, Orchestersätze und Bigbandarrangements eindrücklich geschildert. Als Evangelistin führe eine Frau durch das Passionsgeschehen. Das Libretto des evangelischen Pfarrers und Musikers Eugen Eckert kommentiere und aktualisiere den Text des Evangeliums.

Chor trifft auf Bigband

So werden den Angaben zufolge die Auseinandersetzung mit der „Theologie nach Auschwitz“ und die Frage nach Zivilcourage unter bedrückenden politischen Verhältnissen am Matthäusevangelium entlang durch Chor- und Orchestersätze sowie Bigband-Arrangements geschildert. Die Passion wurde im Jahr 2020 durch den damaligen Konstanzer Münsterchordirektor Steffen Schreyer in Auftrag gegeben.

Professionelles Ensemble

Als derzeitiger Domkapellmeister am Essener Dom lässt Schreyer das Vokalensemble am Essener Dom und dessen Solisten die Vokalpartien singen, den Orchesterpart übernimmt die Main-Philharmonie. Komponist Gabriel spielt in der Band das Klavier. Am folgenden Tag, dem 3. April, wird das Werk in der Kirche St. Marien in Seligenstadt aufgeführt.

Termine | Karten | Corona-Regelungen

Termine

  1. Samstag, 02.4.2022 um 20 Uhr in der evangelischen Heiliggeistkirche, Dominikanergasse 5, Frankfurt/M
  2. Sonntag, 03.4.2022 um 16 Uhr in der katholischen Kirche St. Marien, Steinweg 25, 63500 Seligenstadt
  3. Karfreitag, 15.04.2022 im Dom zu Essen

Hygieneregelung 

Für beide Aufführungen gilt die 2 G+ Regelung, eventuelle Lockerungen vorbehalten. 

Karten für die Aufführungen 

Die Frankfurter Erst-Aufführung erfolgt im Rahmen der Konzertreihe des „Kirchenmusikvereins Frankfurt/M e.V.“. Eine begrenzte Zahl von Karten kann wahrscheinlich an der Abendkasse erworben werden. Kontakt für die Presse: eugeneckert@gmx.net, mobil: 0151 – 5085 6595. 

Karten für die Aufführung in Seligenstadt können zum Preis von 25 Euro (erm. 15 Euro) unter info@klosterkonzerte-seligenstadt.de oder Telefonnummer 06182/25323 erworben werden. 

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Das heißt für mich -
frei und befreit von allem,
was ich aus Angst und Ärger tief
in mir vergraben habe.

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