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Weihnachtslieder

Weihnachtslieder verbinden hawaiianisches und rheinhessisches Lebensgefühl

Quelle: MDHSUkulelengruppe „Alles Uke“ aus Mainz-KostheimUkulelengruppe „Alles Uke“ aus Mainz-Kostheim

Hawaiianische Klänge, rheinhessischer Dialekt und Weihnachten – das verbindet die Ukulelengruppe „Alles Uke“ aus Mainz-Kostheim. Die Musikerinnen und Musiker geben umgeschriebene Weihnachtslieder in Mundart zum Besten. Im Gottesdienst am 14. Dezember geben sie eine Kostprobe ihrer Kunst.

„Kardoffelsalat und Worscht.“ Diese drei Worte von der Probe der Ukulelengruppe „Alles Uke“ aus Mainz-Kostheim und Umgebung geisterten auch Tage später noch im Kopf herum. Ein richtiger Ohrwurm. Bei der entspannten Probe wurde viel gelacht. Statt auf Posaune oder Holzblasinstrumente setzt die Musikgruppe auf die Ukulele, die an eine kleine Gitarre erinnert. Ursprünglich hatte ein portugiesischer Einwanderer im 19. Jahrhundert das Zupfinstrument „Braguinha“ aus Madaira nach Hawaii gebracht. Die Ureinwohner nahmen sie als Ukulele in ihre Musikkultur auf. "Auch auf Hawaii wird Weihnachten gefeiert! Glauben se mir, die haben da die Palmen geschmückt!“ weiß  Inge Schauermann, Leiterin der Ukulelengruppe.

Was hat die Ukulele mit Weihnachten zu tun?

Eine einzelne Ukulele klingt recht leise. Damit weiß Inge Schauermann umzugehen: „Ukulelen sind Rudeltiere und in der Gruppe sind sie gar nicht mehr so leise.“ Wenn die Gruppe im Gottesdienst auftritt, wird zudem die Orgel schweigen, um den Ukulelen-Klängen den Vortritt zu lassen. Dann begleitet nur eine Flöte die Gruppe.

Wie entstand die Idee?

„Die Idee entstand am Gemeindefest, Inge Schauermann hatte die Idee. Da wir in unserer Gemeinde gerne mal etwas andere Gottesdienste machen, gerne auch musikalisch anders, waren wir sofort dabei“, erzählt Britta Benkel aus dem Kirchenvorstand. „Inge Schauermann strickt auch immer eine Geschichte drum herum“, berichtet sie weiter. Dieses Jahr geht es um eine überforderte Frau, die sich schon im Sommer überlegt, wie sie es an Weihnachten am Besten macht - nur um am Ende doch in den typischen Weihnachtsstress zu geraten. Außerdem wird es eine Lesung zum Thema „Zeit“ geben und eben die typischen Weihnachtslieder – nur auf der Ukulele und in Mundart umgedichtet.

Und wie passt Mundart dazu?

„Mundart ist tatsächlich eine Spezialität der Ukulelengruppe“, berichtet Pfarrerin Susanne Jung. „Die dichten gerne mal bekannte Lieder um. So wurde aus ‚Let it be‘ auch schon mal ‚Lesch disch hie‘ und das kommt wirklich gut an, auch bei jüngeren Leuten.“ Und Britta Benkel ergänzt: „Mundart bedeutet einfach unseren hiesigen Dialekt zu sprechen. Eine Mischung aus Hessisch und dem Mainzer Dialekt, unser Ort ist nämlich ein Zwitter-Ort. Er ist ein Teil von Wiesbaden, gehörte früher aber zu Mainz.“ Und wenn Gottesdienstbesucher mit Mundart oder singen nicht viel anfangen können, können sie auf Liedzettel zurückgreifen. Darauf kann alles problemlos mitgelesen werden.

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Gottesdienst mit Ukulelen

14. Dezember 2019, 18-19 Uhr
Evangelische Michaeliskirche
Hauptstr.29
55246 Mainz-Kostheim

 

(Clarissa Weber)

Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig.

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