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Buß- und Bettag

Gedenkgottesdienst für verfolgte Trans*menschen

Carmen PrasseGruppenfoto vor dem AltarVon links: Sarah Rafaela Saenz, Dr. Gerhard Schreiber, Anita Gimbel-Blänkle, Martin Franke, Dorothea Zwölfer, Dr. Annette Laakmann

Der diesjährige Buß- und Bettag war auch der „Transgender Day of Remembrance“, der in der Evangelischen Stadtkirche in Darmstadt als ein thematischer Gottesdienst gefeiert wurde. Stadtkirchenpfarrerin und Beauftragte für Chancengleichheit der Geschlechter der EKHN, Anita Gimbel-Blänkle, und der Theologische Fachreferent der Synode, Pfarrer Martin Franke, haben gemeinsam mit anderen an die getöteten Trans*menschen des letzten Jahres erinnert.

Von Brasilien wissen wir, dass jedes Jahr viele Trans*menschen wegen ihrer „Geschlechtsvarianten“ umgebracht werden. Aus diesem Grunde wurde die EKHN Broschüre zum Thema Trans*menschen „Zum Bilde Gottes geschaffen“ von 2018 nun auch ins Portugiesische übersetzt. Sie wurde von Martin Franke offiziell an Dr. Gerhard Schreiber, ausgewiesener Experte der Thematik und Mitglied der Fachgruppe Gendergerechtigkeit der EKHN, übergeben.

Am Minderheitenthema müsse weiter gearbeitet werden

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Sarah Rafaela Saenz, die auch eigene Kompositionen einbrachte. Dorothea Zwölfer, Pfarrerin der bayrischen Landeskirche und selbst Trans*mensch, hielt die Predigt. Sie ließ die Anwesenden an ihren Freuden, Sorgen und Nöten zum „Coming Out“ teilnehmen und verband dies mit den Worten aus dem Römerbrief 12, 12-15. Einfühlsam machte sie auf die Hindernisse aufmerksam, die Menschen, die eine Zeit lang in einem anderen Geschlecht gelebt haben und das dann korrigieren wollen. Die Teilnehmenden sprachen sich dafür aus, dass auch in Deutschland an diesem Minderheitenthema weiter gearbeitet werden muss.

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Die wirklichen Beziehungen zwischen Menschen
sind immer ein Angewiesensein,
ein Einander-Brauchen.

(Dorothee Sölle)

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